Bayern München

Überraschung beim FC Bayern: Darum sitzt Salihamidzic nicht mehr auf der Bank

Dominik Hager
Ungewohntes Bild: Salihamidzic an der Seite von Kahn und Hainer auf der Tribüne
Ungewohntes Bild: Salihamidzic an der Seite von Kahn und Hainer auf der Tribüne / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Platztausch beim FC Bayern! Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic sitzt fortan nicht mehr auf der Bayern-Bank, sondern nimmt auf der Tribüne platz. Seinen Bankplatz übernimmt Marco Neppe. Der Technische Direktor der Münchner saß schon beim Supercup gegen Leipzig an der Seite des Trainerteams und der Ergänzungsspieler. Salihamidzic verriet nun gegenüber der BILD, was es mit dem Wechsel auf sich hat.


Seit der Rückkehr von Hasan Salihamidzic zum FC Bayern im Jahr 2017, nahm er - damals noch als Sportdirektor - stets den Platz auf der Ersatzbank ein. Daran änderte sich auch nach seiner Beförderung zum Sportvorstand nichts - bis jetzt. Denn fortan werden wir den Bosnier nicht mehr am Spielfeldrand erleben, sondern auf der Tribüne an der Seite von seinen Vorstandskollegen Oliver Kahn, Jan-Christian Dreesen und Andreas Jung. Dies bestätigte Salihamidzic gegenüber der BILD: "Ich habe mich entschieden, bei den Spielen zunächst nicht mehr auf der Bank zu sitzen, sondern auf der Tribüne neben Oliver Kahn."

Salihamidzic erklärt Wechsel auf die Tribüne: "Werden eine zusätzliche Perspektive gewinnen"

Den etwas überraschenden Wechsel erklärte er wie folgt: "Ich habe mir darüber schon lange Gedanken gemacht. Marco Neppe, unser Technischer Direktor, hat in der vergangenen Saison in der Kabine ein sehr gutes Verhältnis zur Mannschaft aufgebaut, wir sind jetzt sehr gut aufgestellt", ist er überzeugt und möchte sich nun die Vorteile seines neuen Blickwinkels zu Nutze machen.

"Mein Wechsel auf die Tribüne wird uns einen weiteren Blickwinkel öffnen, den wir brauchen. Auch in der Analyse werden wir eine zusätzliche Perspektive gewinnen. Ich glaube, es ist der richtige Zeitpunkt. Die Nähe zum Team gebe ich deshalb nicht auf", versprach er. Auf dem Platz wird sich durch den Neppe-Salihamidzic-Wechsel wohl nicht viel ändern. Bereits beim ersten Spiel mit dem Sportvorstand auf der Tribüne war alles wie gehabt: Vorne hui und hinten pfui!


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