Bayern München

FC Bayern: Coman dachte im Sommer an Wechsel - Grund war die Angst vor Sané

Christian Gaul
Die Ankunft von Leroy Sané bereitete Kingsley Coman Sorgen
Die Ankunft von Leroy Sané bereitete Kingsley Coman Sorgen / CHRISTOF STACHE/Getty Images
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Nicht nur mit seinem Siegtreffer im Finale der Champions League konnte sich Kingsley Coman im Jahr 2020 beim FC Bayern in Szene setzen. Auch in der laufenden Saison kann man ruhigen Gewissens behaupten, den besten Coman aller Zeiten zu erleben.

Allerdings sah es im Sommer weniger gut für den Franzosen aus, der 24-Jährige spielte sogar mit dem Gedanken an einen Vereinswechsel - Grund war die Verpflichtung von Leroy Sané.

"Ich hatte das Gefühl, dass ich seltener zum Einsatz kommen könnte. Ich bin 24, das ist ein Alter, in dem ich spielen muss", konstatierte Coman unlängst gegenüber der SportBild, wie seine Gedankenwelt im Zuge von Sanés Ankunft in München aussah. Doch letztlich waren alle Sorgen unbegründet, auch weil Comans neuer Kollege noch sichtliche Anpassungsprobleme hat.

"Leroy ist sehr gut, wir spielen anders als City, er wird unsere DNA erst komplett verinnerlichen. Das ist keine Sache von ein paar Tagen", nimmt der Franzose jedoch seinen Konkurrenten in Schutz. Ohnehin präsentiert sich Coman im Nachgang seiner Befürchtungen sehr fair und stellt das Team in den Vordergrund - auch weil seine persönlichen Leistungen zuletzt überragend waren.

Coman als Teamplayer

In bislang zehn Partien der laufenden Bundesliga sammelte Coman bereits zwei Tore und sieben Vorlagen, in vier Spielen in der Königsklasse steuerte er insgesamt fünf direkte Torbeteiligungen bei. Zuletzt fehlte er gegen Mainz wegen einer Oberschenkelblessur, sein "Ersatzmann" Sané konnte sich dabei mit einem Treffer am Sieg beteiligen.

Coman schoss die Bayern zum Henkelpott
Coman schoss die Bayern zum Henkelpott / Pool/Getty Images

Doch Coman versteht sich als Teil des Ganzen. "Wir sind vier für zwei Positionen, wir sind Teamkameraden, aber natürlich wollen wir auch alle so viel spielen wie möglich. Momentan bin ich gut drauf, aber vielleicht hat sich das in zwei Monaten gedreht. Vielleicht spielt dann Leroy, Serge oder Douglas", weiß der Außenstürmer um das enge Rennen um die Startelf-Positionen beim deutschen Rekordmeister.

Doch an erster Stelle stehe der Erfolg der Mannschaft. "Wichtig ist, dass immer mindestens zwei von uns in Topform sind". Coman selbst war es bislang.

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