Bayern München

FC Bayern: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Gladbach

Philipp Geiger
Hat mehr als ein Dutzend Ausfälle zu beklagen: Julian Nagelsmann (l.)
Hat mehr als ein Dutzend Ausfälle zu beklagen: Julian Nagelsmann (l.) / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Zum Rückrundenauftakt hat der FC Bayern München am Freitagabend (Anpfiff 20:30 Uhr) Borussia Mönchengladbach zu Gast. Aufgrund zahlreicher Coronafälle beim deutschen Rekordmeister stand die Partie in der Allianz Arena auf der Kippe. Das Duell der beiden Traditionsklubs wird jedoch wohl wie geplant stattfinden können. Trotz der sehr angespannten Personallage gibt sich Julian Nagelsmann vor dem Heimspiel kämpferisch.

Auf der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag konnte der Übungsleiter die Frage, ob die Partie stattfinden wird, "nicht zu 100 Prozent beantworten. Unsere Aufgabe ist es, uns so vorzubereiten, wie wenn das Spiel stattfindet", erklärte der 34-Jährige. Die Verantwortlichen befänden sich nicht nur mit der DFL, sondern auch mit dem Gesundheitsamt im ständigen Austausch. "Aktuell gehe ich davon aus, dass ich morgen um 20:30 Uhr in der Allianz Arena an der Seitenlinie stehen werde", so Nagelsmann, der die aktuelle Situation als "herausfordernd" bezeichnete.

"Aus Trainer-Sicht ist es aber auch sehr reizvoll - wie kann ich den Matchplan anpassen, dass die Spieler ihre Qualitäten einbringen", führte der Flick-Nachfolger weiter aus. "Wir müssen das Beste aus der Situation machen. Ich bin keiner, der rumheult", betonte der gebürtige Landsberger, der nicht nur aufgrund des 0:5-Pokaldebakels Ende Oktober "leichte Revanche-Gedanken" hegt.

Nagelsmann ist sich jedoch auch über die Schwere der Aufgabe bewusst und will die Fohlen nicht nur nach den zuletzt gezeigten Leistungen beurteilen: "Gladbach ist nach wie vor eine herausragende Mannschaft. Sie haben eine extreme Wucht vorne und sehr clevere Spieler."

9 Coronafälle beim FC Bayern - Sarr & Choupo-Moting beim Afrika-Cup

Mit Alphonso Davies wurde am Mittwoch der nächste Bayern-Profi positiv getestet. Das gleiche Schicksal ereilte zuvor bereits Manuel Neuer, Leroy Sané, Kingsley Coman, Dayot Upamecano, Lucas Hernandez, Corentin Tolisso, Tanguy Nianzou und Omar Richards.

Verletzungsbedingt stehen Leon Goretzka (Patellasehnenprobleme) und Josip Stanisic (Trainingsrückstand nach Muskelbündelriss) nicht zur Verfügung. Nagelsmann muss zudem auf Eric Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr (beide Afrika-Cup) verzichten.

Gegen Gladbach werden aller Voraussicht nach Nicolas Feldhahn (Kapitän der Regionalliga-Mannschaft) sowie die Talente Lucas Copado, Jamie Lawrence, Taylor Booth, Bright Arrey-Mbi, Arijon Ibrahimovic und Paul Wanner den Kader des Rekordmeisters auffüllen.

Leon Goretzka
Muss unter Umständen am Knie operiert werden: Leon Goretzka / Sebastian Widmann/GettyImages

Aufgrund der zahlreichen Ausfälle stellt sich die Startelf der Bayern quasi von alleine auf. Fraglich ist nur, auf welcher Position so mancher Spieler starten wird. Für Kapitän Neuer rückt Sven Ulreich, dem Nagelsmann sehr gute Trainingsleistungen attestierte, zwischen die Pfosten. In der Defensive könnte der Bayern-Coach auf eine Dreierkette, bestehend aus Joshua Kimmich, Niklas Süle und Benjamin Pavard, setzen. Im zentralen Mittelfeld dürften Marcel Sabitzer und Marc Roca das Vertrauen erhalten.

Während Serge Gnabry wohl auf der rechten Außenbahn beginnen wird, könnte auf der Gegenseite Malik Tillman sein Startelfdebüt feiern. Thomas Müller und Jamal Musiala ziehen die Fäden im offensiven Mittelfeld, wobei Letztgenannter auch mit Sabitzer oder Tillman die Positionen tauschen könnte. Der Platz im Angriffszentrum ist für Robert Lewandowski reserviert.

Die voraussichtliche Bayern-Aufstellung gegen Gladbach:

Ulreich - Kimmich, Süle, Pavard - Gnabry, Sabitzer, Roca, Tillman - Müller, Musiala - Lewandowski


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