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FC Bayern-Abgänge im Check: So schlagen sich Lewy, Tolisso und Co bei ihren neuen Klubs

Dominik Hager
Robert Lewandowski zündet auch in Barcelona
Robert Lewandowski zündet auch in Barcelona / Eric Alonso/GettyImages
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Der FC Bayern hat im Sommer eine ganze Reihe an Spielern ziehen lassen. Neben Top-Star Lewandowski verließen auch Spieler wie Süle und Tolisso den Klub. Hinzu kommen einige Ersatzspieler und Talente, die eines Tages zum Teil auch wieder nach München zurückkehren könnten. Wir werfen einen Blick darauf, wie es den Bayern-Abgängen bei ihren neuen Klubs ergeht.


1. Robert Lewandowski (FC Barcelona)

Robert Lewandowski knipst beim FC Barcelona in der Manier, in der er auch beim FC Bayern zur Tormaschine geworden ist. Nach acht Pflichtspielen hat der polnische Angreifer elf Tore erzielt und zwei vorbereitet. Lediglich im Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern zeigte er sich nicht ganz so cool, vergab einige Chancen und blieb ohne Treffer. Trotzdem zeigt er bereits in den ersten Wochen das, was sich in Barcelona jeder erhofft hatte.

2. Niklas Süle (BVB)

Der Innenverteidiger überraschte viele mit seinem Wechsel zum BVB. Weniger überraschend waren dann jedoch die Stimmen, die Süle fehlende Professionalität und Fitness vorwarfen. Süle hatte gerade zum Saisonstart einige Probleme und blieb nach einer kurzen Verletzungspause hinter den Leistungen von Hummels und Schlotterbeck zurück. Zuletzt steigerte sich der Abwehr-Hüne jedoch und absolvierte ein starkes Spiel gegen Manchester City. Trotzdem ist er noch nicht die erwartete Verstärkung und muss sogar um seinen Stammplatz kämpfen.

3. Marc Roca (Leeds United)

Nicht wenige hatten Zweifel, ob der Schritt von Marc Roca in die Premier League richtig ist. Roca gilt schließlich als passstark und fußballerisch beschlagen, kommt aber weniger über Athletik und Zweikampfstärke.

Der Spanier ist bei Leeds United jedoch absoluter Stammspieler und Leistungsträger. Nach dem 3:0-Sieg gegen Chelsea bescheinigte ihm Jesse Marsch eine "überragende Leistung". Den FC Bayern wird es freuen, schließlich gilt es noch eine Reihe an Bonus-Zahlungen einzunehmen.

4. Chris Richards (Crystal Palace)

Für den jungen US-Amerikaner läuft es bei Crystal Palace noch nicht nach Plan. Richards durfte nur drei Liga-Partien absolvieren und spielte in diesen gerade mal 44 Minuten. Lediglich im EFA-Cup stand der Innenverteidiger mal 90 Minuten auf dem Platz und half beim 2:0 gegen Oxford United, die Defensive zu stabilisieren.

5. Omar Richards (Nottingham Forest)

Zu Omar Richards kann man wenig sagen. Der Linksverteidiger verletzte sich und musste bei den ersten Spielen zusehen. Aufgrund der abgesagten Spieltage nach dem Tod der Queen hat die Saison für Richards noch nicht begonnen. Der Kampf um den Stammplatz wird jedoch schwierig. Immerhin wechselte für links hinten auch Atlético-Star Lodi zu Nottingham Forest.

6. Joshua Zirkzee (FC Bologna)

Der Wechsel von Zirkzee zum FC Bologna wurde von einigen kritisch gesehen, da der junge Angreifer schon bei Parma Calcio wenig zustande brachte. Stand jetzt durfte der Holländer erst zweimal als Joker ran und blieb dabei ohne Scorerpunkt. Zwar ist Zirkzee auch erst drei Wochen in Italien, jedoch gibt es derzeit keine Tendenz, die für zunehmende Einsatzzeiten spricht.

7. Malik Tillman (Glasgow Rangers)

Der US-Amerikaner war mit einem Tor und einer Vorlage entscheidend am Champions-League-Einzug über die Qualifikation der Glasgow Rangers beteiligt. Der Offensivspieler spielte in den meisten Partien zudem von Anfang an, selbst wenn ihm zuletzt häufiger nur eine Joker-Rolle blieb. Mit seinem Start kann der 20-jährige Akteur aber absolut zufrieden sein.

8. Corentin Tolisso (Olympique Lyon)

Der Franzose ist seit seiner Rückkehr nach Lyon Stammspieler, selbst wenn er die wenigsten Partien über die vollen 90 Minuten bestreiten durfte. Die noch bessere Nachricht für den 28-Jährigen dürfte jedoch sein, dass er bislang verletzungsfrei durch die Saison kam. Dieses Glück hatte er in München selten.

9. Lars Lukas Mai (FC Lugano)

Für den Innenverteidiger läuft es beim FC Lugano bislang ordentlich. Mai spielt fast immer über 90 Minuten, wenngleich der Super-League-Klub in Summe etwas zu viele Treffer kassiert.

10. Christian Früchtl (Austria Wien)

Früchtl ist bei Austria Wien Stammtorhüter und hat in der Liga jedes Spiel absolviert. 14 Gegentreffer in neun Spielen klingen zwar nicht so toll, die Leistungen des 22-Jährigen sind jedoch nach Meinung der Medien absolut in Ordnung. Der Keeper wurde nun auch für die U21 nominiert. Vielleicht ist Früchtl endlich am Wendepunkt angekommen und kann doch noch eine große Karriere einschlagen.

11. Ron-Thorben Hoffmann (Braunschweig)

Für Ron-Thorben Hoffmann läuft es bei Eintracht Braunschweig nicht nach Plan. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart musste der junge Keeper seinen Platz im Tor räumen und sitzt seitdem regelmäßig auf der Bank.

12. Gabriel Vidovic (Vitesse)

Der 18-jährige Mittelfeldspieler soll bei Vitesse Arnheim wichtige Entwicklungsschritte absolvieren. Dazu braucht er vor allem Spielzeit. Diese bekam Vidovic bislang. In den letzten drei Partien stand der Youngster in der Startelf. Einen Scorer konnte er noch nicht markieren.

13. Adrian Fein (Excelsior)

Auch Adrian Fein ist in Holland gelandet und kickt für Excelsior Rotterdam. Anders als bei Vidovic handelte es sich jedoch um eine feste Verpflichtung. Fein kam zunächst als Joker zum Einsatz, durfte nun aber dreimal in Serie starten.


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