Eintracht Frankfurt

Last-Minute-Eintracht schlägt auch bei Olympiakos zu: Spielbericht & Netzreaktionen zum 2:1-Erfolg

Simon Zimmermann
Die Eintracht feiert Jens Petter Hauge
Die Eintracht feiert Jens Petter Hauge / Milos Bicanski/GettyImages
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Eintracht Frankfurt hat sich mit einem Last-Minute-Sieg bei Olympiakos Platz bereits sicher für die K.o.-Runde in der Europa League qualifiziert. In Hälfte eins gleicht Daichi Kamada die frühe Führung der Gäste schnell aus, im Anschluss rettet der starke Trapp das Remis bis zur Pause. In einer ereignisarmen zweiten Halbzeit setzte der eingewechselte Hauge den umjubelten Schlusspunkt für den Bundesligisten.


Tore:
1:0 - El-Arabi (12. Minute)
1:1 - Kamada (17.)
1:2 - Hauge (90.+2)


Nach dem Sieg im Hinspiel und Platz eins in der Gruppe wollte Eintracht Frankfurt auch in Piräus nachlegen. Gegen Olympiakos musste SGE-Coach Oliver Glasner aber unter anderem auf Filip Kostic verzichten. Im Vergleich zum 1:1 gegen RB Leipzig in der Bundesliga gab es fünf Wechsel in der Startelf der Eintracht.

Hasebe rückte wieder in die Dreierkette, Hinteregger blieb dafür etwas überraschend draußen. Und auch auf den Flügeln hatte Glasner Überraschungen parat. Für den kurzfristig ausgefallenen Durm (Magen-Darm) rückte Barkok ins Team. Auf dem rechten Flügel bekam Chandler mal wieder eine Chance von Beginn an. Im Mittelfeldzentrum setzte Glasner auf den wiedergenesenen Jakic neben Sow. Und auch Sturm-Leihgabe Lammers rückte ins Team.

"Europa-Kamada" und Trapp retten die Eintracht zur Pause

Doch wirklich formverbessert, vor allem spielerisch, präsentierten sich die Adler in Griechenland nicht. Mit dem ersten wirklich guten Angriff waren die Hausherren bereits nach zwölf Minuten zur Stelle. El-Arabi schob völlig frei zum 1:0 ein.

Doch die Antwort der Eintracht folgte schnell: Fünf Minuten später spielte Borré stark auf Kamada, der frei vor dem Tor abschließen konnte. Olympiakos-Keeper Vaclik war zwar noch dran, der Ball pralle aber vom linken Pfosten ins Tor. Der "Europa-League-Kamada" blitzte mal wieder auf.

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Kevin Trapp spielte erneut bockstark / ARIS MESSINIS/GettyImages

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieben die Griechen die bessere Mannschaft. Die Eintracht durfte sich wieder einmal bei Kevin Trapp bedanken, dass es mit einem 1:1-Remis in die Kabine ging. Der SGE-Keeper war mehrmals sehr stark zur Stelle.

Viel Leerlauf in Hälfte zwei - Punkt hilft Frankfurt enorm weiter

Nach dem Seitenwechsel hatte Olympiakos-Außenstürmer Onyekuru die erste große Chance in Halbzeit zwei (57.). Sein Schuss rauschte aber knapp am Eintracht-Tor vorbei. Glasner reagierte eine Minute später und brachte Toure für Barkok und Lindström für den unglücklich agierenden Lammers.

Lindström hatte in der 69. Minute dann auch die erste gute Gelegenheit der SGE im zweiten Abschnitt. Der Däne nahm den Ball aus 18 Metern direkt, Vaclik parierte aber gekonnt.

Insgesamt blieb die Partie aber ziemlich ereignisarm. Als sich alle schon auf eine Punkteteilung eingestellt haben, schlug die "Last-Minute-Eintracht" erneut zu. Joker Lindström brachte den Ball auf den ebenfalls eingewechselten Hauge, der nur noch vollstrecken musste. Die Eintracht sicherte sich in der 92. Minute den Sieg, der sie in der Tabelle deutlich absetzt. Der Abstand auf Platz beträgt nun bereits vier Punkte.

Als Gruppensieger kann man sich eine K.o.-Runde sparen. Die Eintracht hat in Piräus einen ganz großen Schritt gemacht, um direkt ins Achtelfinale einziehen zu können. Die Zwischenrunde ist der SGE bereits jetzt schon sicher.

Die Netzreaktionen zum Spiel

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