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Eintracht Frankfurt

Kamada heizt Spekulationen an - Eintracht will 25 Millionen Euro

Christian Gaul
Daichi Kamada steht auf dem Sprung
Daichi Kamada steht auf dem Sprung / Pool/Getty Images
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Bei Eintracht Frankfurt deutet sich ein weiterer Aderlass an. Neben den Abgängen der Verantwortlichen um Bobic und Hütter werden auch mehrere Spieler mit Transfers in Verbindung gebracht. Einer von ihnen ist Daichi Kamada und der 24-Jährige beteiligt sich direkt an den Spekulationen.


"Es wird sicher Spekulationen geben im Sommer. Es ist möglich, dass ich jetzt den Verein wechsle und bei einem Klub mit höherem Ansehen mehr verdiene. Ich könnte auch noch ein Jahr in Frankfurt bleiben, um dort ein wichtigerer Spieler zu werden. Ich bleibe geduldig" wird der Japaner Daichi Kamada aktuell von der Bild zitiert.

Eventuelle Übersetzungsfehler, Kamada führte ein Interview mit Goal Japan, könnten für den ziemlich dreist wirkenden Ton des Spielmachers gesorgt haben, doch bei den Anhängern kam große Ernüchterung auf.

Allerdings muss erwähnt werden, dass auch die Eintracht selbst nicht abgeneigt scheint, den Japaner ziehen zu lassen - wenn der Preis stimmt.

Eintracht fordert 25 Millionen Euro - Kamada-Transfer gilt als kleineres Übel

So berichtet die FR, dass Frankfurt neben Evan Ndicka auch Kamada "ins Schaufenster stellt", um auf der anderen Seite Spieler wie André Silva oder Filip Kostic halten zu können. Ein Abgang Kamadas würde insofern als kleineres Übel wahrgenommen werden.

Der Vertrag des technisch starken Offensivspielers läuft noch bis zum Sommer 2023, dementsprechend wird Kamada nicht günstig zu haben sein.

Daichi Kamada
Daichi Kamada steht zum Verkauf / Alex Grimm/Getty Images

Kolportiert wird eine Forderung von 25 Millionen Euro, damit scheiden wohl die meisten Bundesliga-Klubs aus dem Rennen aus. Spannend wird sein, wer für den Spieler die geforderte Summe hinterlegen will. "Ich kann mir schon ungefähr denken, welche Klubs das sein werden", wird Kamada selbst zitiert. Die Bild brachte den FC Sevilla und auch Tottenham ins Gespräch, doch besonders die Engländer werden abwarten, wie sich der potenzielle Abgang von Superstar Harry Kane entwickelt und zudem sind die Spurs auch in konkreten Gesprächen mit Gladbachs Marcus Thuram.

Klar ist nur, dass Kamada kaum eine Zukunft in Frankfurt haben wird. Nach dem öffentlichen Anpreisen des Klubs und den Aussagen des Spielers scheint eine weitere Zusammenarbeit auf wackligen Beinen zu stehen.

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