Eintracht Frankfurt

Eintracht ohne Rode: Wie lange der Kapitän ausfällt und wie Frankfurt jetzt plant

Simon Zimmermann
Ohne Rode muss die Eintracht den Saisonstart bestreiten
Ohne Rode muss die Eintracht den Saisonstart bestreiten / INA FASSBENDER/Getty Images
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Knie-Alarm bei der Eintracht! Neu-Kapitän Sebastian Rode muss unters Messer und wird der SGE zum Saisonstart fehlen. Wie lange der 30-Jährige ausfällt, wollte man in Frankfurt nicht prognostizieren. Fest steht, der Mittelfeld-Motor hinterlässt eine Lücke, die die Transferpläne beeinflussen könnte.


Trainer Oliver Glasner wollte eigentlich fest mit Rode im Zentrum planen, machte den 30-Jährigen vor der Saison sogar zum Spielführer. Doch nach der Zwangspause zum Bundesliga-Start in Dortmund folgte der Schock: Eine Operation am lädierten Knie ist nötig. Wie lange Rode ausfällt, ist offen. "Eine Prognose abzugeben, wäre unseriös", teilte die Eintracht offiziell mit.

Fällt Rode rund fünf Wochen aus?

Die Bild will erfahren haben, dass der Routinier rund fünf Wochen fehlen wird. Hieße, Rode könnte theoretisch ab dem 7. Spieltag (gegen Ex-Klub) FC Bayern wieder angreifen. Gemessen an der langen Ausfallzeit und Rodes verletzungsgeplagter Vorgeschichte, wird man bei der Eintracht aber behutsam mit Rode umgehen. Im Verlauf der Hinrunde soll er aber auf jeden Fall wieder auf dem Platz stehen.

Kurzfristig braucht es aber einen Ersatz. Im eigenen Kader stehen einige Alternativen bereit. Neben Makoto Hasebe und Stefan Ilsanker darf sich vor allem Ajdin Hrustic große Startelf-Chancen ausrechnen. Der 25-Jährige gilt als einer der Gewinner der Sommer-Vorbereitung und zeigte in neuer Rolle starke Leistungen.

Krösche sind bei der Suche nach Rode-Ersatz die Hände gebunden

Während Hrustic von Haus aus aber eigentlich ein offensiver Mittelfeldspieler ist, könnten Hasebe und Ilsanker auch in der Dreierabwehrkette gebraucht werden. Weitere Alternativen wie Aymen Barkok sind höchstens Notlösungen. Sportdirektor Markus Krösche sucht bis Ende August deshalb noch nach einem Neuzugang, so die Bild. Finanziell sind dem 40-Jährigen aber durchaus die Hände gebunden. Auch ein neuer Mittelstürmer soll schließlich noch verpflichtet werden.

Der Rode-Ausfall hat in jedem Fall eine weitere Kader-Baustelle aufgemacht. Neben dem zentralen Mittelfeld, dem Angriff und der Abwehr könnte es auch auf der rechten Seite noch Bewegung geben. Klar scheint, dass Krösche in den letzten zwei Transferwochen nicht alle Wünsche erfüllen kann. Es dürfte bis zum 31.8. äußerst spannend bleiben am Main.

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