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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt Aufstellung: So könnte die SGE gegen Union Berlin spielen

Philipp Geiger
Erwartet ein zweikampfbetontes Spiel: Oliver Glasner
Erwartet ein zweikampfbetontes Spiel: Oliver Glasner / BSR Agency/GettyImages
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Am Donnerstagabend hat Eintracht Frankfurt in der Europa League gegen Royal Antwerpen zwar den vorzeitigen Gruppensieg verpasst, dank des Last-Minute-Treffers von Goncalo Paciencia zum 2:2-Endstand durften sich die Hessen immerhin noch über einen Punktgewinn freuen. In der Bundesliga geht es am Sonntagnachmittag mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin (Anpfiff 15:30 Uhr) weiter. Die Eisernen feierten zuletzt in der Europa Conference League bei Maccabi Haifa einen 1:0-Auswärtserfolg.


Auf der Pressekonferenz am Freitag ließ Oliver Glasner das Gruppenspiel gegen Antwerpen noch einmal Revue passieren. "Ich bin der Meinung, dass wir es bis zu den letzten 20 Metern gut gespielt haben, besonders in der ersten Halbzeit", lobte der Österreicher. Nach Wiederanpfiff habe seine Mannschaft allerdings zu viele einfache Fehler gemacht und zeitweise nicht flüssig gespielt. Großes Verbesserungspotenzial sieht der Eintracht-Coach im gegnerischen Strafraum, "vor allem was die Laufwege anbelangt. Die Abstimmung funktioniert noch nicht richtig", monierte der Hütter-Nachfolger.

Anders als beim zweiten Gegentreffer am Donnerstagabend müsse seine Mannschaft gegen Union Berlin gut sortiert stehen und den Gegner besser attackieren. "Sie kommen aus einer kompakten Defensive heraus, haben schnelle und intelligente Spieler und sind eine variable Mannschaft", weiß Glasner um die Stärken des Tabellensechsten. "Wir haben großen Respekt und erwarten ein zweikampfbetontes Spiel", so der 47-Jährige. "Wir müssen die kleinen Lücken finden und gut abgesichert sein."

Hinteregger meldet sich zurück - Lenz noch keine Option

Vom Europa-League-Gruppenspiel habe kein Spieler eine Verletzung davongetragen, erklärte Glasner. "Die Spieler sind natürlich noch müde, weil sie gestern viel investiert haben." Beim Mannschaftstraining am Freitag war auch der zuletzt angeschlagene Martin Hinteregger wieder mit von der Partie. "Wir gehen davon aus, dass er gegen Union wieder zur Verfügung steht", so der Eintracht-Coach. Bei Christopher Lenz hingegen reicht es noch nicht für einen Platz im Kader. Ansonsten haben die Hessen für das Heimspiel alle Mann an Bord.

Christopher Lenz
Muss gegen seinen Ex-Klub zuschauen: Christopher Lenz / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Beim Zusammenstellen seiner Startelf dürfte bei Glasner auch die Belastungssteuerung eine große Rolle spielen. Routinier Makoto Hasebe könnte eine Pause erhalten und für Hinteregger Platz machen. Tuta und Evan N'Dicka werden wohl erneut Teil der Dreierkette vor Schlussmann Kevin Trapp sein. Einen Wechsel könnte es auch auf der rechten Außenbahn geben, wo Almamy Touré oder Erik Durm anstelle von Timothy Chandler starten könnten. Auf der Gegenseite gibt es an Filip Kostic nichts zu rütteln.

Im zentralen Mittelfeld ist Sebastian Rode die erste Alternative, sollten Djibril Sow oder Kristijan Jakic eine Pause erhalten. Gegen die kompakte Union-Defensive könnte der Eintracht-Coach mit Paciencia einen großen und kopfballstarken Zielspieler aufbieten. In diesem Fall muss Jesper Lindström auf die Bank weichen. Komplettiert wird die Offensive durch Daichi Kamada und Rafael Borré.

Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung gegen Union Berlin im Überblick:

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