Eden Hazard nie mehr für Belgien: Vorreiter der "Golden Generation" tritt ab

Dominik Hager
Eden Hazard hat seine Länderspiel-Karriere beendet
Eden Hazard hat seine Länderspiel-Karriere beendet / Richard Sellers/GettyImages
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Seit Jahren spricht in Belgien jeder von der "Goldenen Generation" um Stars wie Kevin de Bruyne, Romelu Lukaku oder Thibaut Courtois. Die WM 2022 wurde als letzter großer Kampf der etwas in die Jahre gekommenen Star-Generation betitelt. Ein Kampf, der bereits in der Gruppenphase endete. Nun hat mit Eden Hazard einer der Vorreiter der "Golden Generation" seine Nationalmannschaftskarriere beendet.


In Belgien herrscht aktuell neben Deutschland und Italien die größte Fußball-Tristesse. Zwar hat sich das (Alt-)Star-Ensemble im letzten Gruppenspiel gegen Kroatien immerhin spielerisch von einer besseren Seite gezeigt, ist aber ähnlich wie das DFB-Team an einer absurd schlechten Chancenverwertung gescheitert.

Keine wirklich große Rolle konnte erwartungsgemäß Eden Hazard spielen. Der 31-jährige Offensivspieler blieb das gesamte Turnier über ohne Torbeteiligung und musste sich im letzten Spiel gegen Kroatien mit einem Bankplatz begnügen.

Entscheidung gefallen: Hazard beendet Belgien-Karriere

Der Real-Star, der auch bei seinem Klub kaum zum Zuge kommt und weit entfernt von seiner Prime-Form ist, hat Konsequenzen gezogen: Am Mittwoch hat Hazard seine Länderspiel-Karriere beendet. Insgesamt kommt der einst so fulminante Flügelspieler auf 126 Länderspiele und 33 Tore. Der ganz große Titel mit dem Roten Teufeln war ihm jedoch nicht vergönnt.

"Heute wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Danke für eure Liebe. Danke für eure unvergleichliche Unterstützung. Danke für all das gemeinsame Glück seit 2008. Ich habe beschlossen, meine internationale Karriere zu beenden. Die Nachfolge ist geklärt. Ich werde euch vermissen", schrieb der Superstar bei Instagram.

Hazard wird sich nun auf seine Klub-Karriere konzentrieren. Aktuell hat er noch bis 2024 Vertrag bei den Königlichen. Möchte der ehemalige Chelsea-Star einen würdigen Abgang vom Profi-Fußball finden, müsste er aber möglichst zügig den Verein wechseln.


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