90min
BVB

Die "Haaland-Six": Diese Topklubs haben Chancen auf den BVB-Star

Simon Zimmermann
Mar 3, 2021, 8:51 AM GMT+1
Erling Haaland freut sich mit Jadon Sancho über den Pokal-Halbfinaleinzug
Erling Haaland freut sich mit Jadon Sancho über den Pokal-Halbfinaleinzug | Lars Baron/Getty Images
facebooktwitterreddit

In Dortmund wird man nicht müde zu beteuern, dass Erling Haaland auch kommende Saison Schwarz-Gelb trägt. Während sich ein Verbleib immer mehr abzeichnet, dürfte spätestens 2022 ein Mega-Transfer ins Haus stehen. Der Kandidatenkreis wird kleiner - zwei Spitzenklubs sind wohl raus.

Wer hätte diesen Erling Haaland nicht gerne in seinem Kader? Der BVB-Torjäger pflügt sich maschinenähnlich durch gegnerische Verteidigungen, knipst fast wie er will, besticht durch seinen unbändigen Siegeswillen und Mentalität - und ist erst 20 Jahre alt.

Aus dem Mund seines berühmt-berüchtigten Spielerberaters Mino Raiola klingt das so:

"Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Sportdirektor oder Trainer auf der Welt gibt, der sagen würde, er sei nicht interessiert. Das ist, als würde man sagen: 'Gibt es ein Formel-1-Team, das nicht daran interessiert wäre, Lewis Hamilton zu haben?'"

Doch wer Haaland will, braucht gute Argumente. Und einen dicken Geldbeutel. Raiola sagte zuletzt, er sehe maximal zehn Klubs, die sich Chancen auf den Norweger machen dürfen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc reagierte gelassen und meinte, er komme nicht mal auf zehn.

BVB kann Haaland wohl noch ein Jahr halten

Zehn ist wohl auch deutlich zu hoch gegriffen. Wenn Haaland den BVB verlässt, dann nur in das ganz obere Regal des europäischen Fußballs. Einen Zwischenschritt braucht und will der 20-Jährige nicht mehr gehen. Im kommenden Sommer wird das voraussichtlich aber noch nicht passieren. Schließlich greift die Ausstiegsklausel (kolportierte 100 Millionen Euro) erst ab Sommer 2022 in seinem bis 2024 datierten Vertrag.

"Wir gehen davon aus, dass er über den Sommer hinaus bleiben und bei uns ein noch besserer Spieler werden wird."

Sebastian Kehl, via Sportbild

Bei einem aktuellen Marktwert von 110 Millionen Euro müssten interessierte Klubs wohl schon an die 150 Millionen auf den Tisch legen, damit der BVB überhaupt nachdenken würde. Sollte Schwarz-Gelb nächste Saison erneut in der Champions League spielen, spricht fast alles für ein weiteres Haaland-Jahr in Dortmund.

Die "Haaland-Six": FC Bayern winkt ab - Real Madrid & Man City die Favoriten?

2022 wird Haaland dann aber kaum mehr zu halten sein. Wohin es ihn dann zieht, scheint aktuell noch offen. Wie Sportbild und Bild berichten, ist der Kreis der möglichen neuen Klubs aber deutlich kleiner. Sechs statt zehn Vereine sollen demnach Chancen haben. Und die sind das who's who des internationalen Fußballs:

Der FC Bayern steht nicht auf der Liste. Zum einen, weil Haaland wohl in eine andere Liga möchte. Aber auch, weil man sich in München aktuell nicht mit einem Transfer beschäftigt. Der deutsche Rekordmeister baut in den kommenden Jahren weiter auf Robert Lewandowski, für Haaland wäre kaum Platz. Dazu würde der Norweger das bajuwarische Transferbudget sprengen.

Chelsea hat keine Chance auf Haaland

Raus aus dem Rennen soll auch der FC Chelsea sein. Die Blues mit Trainer Thomas Tuchel machen sich weiter große Hoffnungen auf Haaland. Chelsea scheint dem 20-Jährigen aber eine Nummer unter den sechs oben genannten Klubs zu liegen.

Schaut man sich die "Haaland-Six" genauer an, kann man gut und gerne zwei Favoriten ausmachen. Favorit eins: Real Madrid. Allein schon von seiner Art würde Haaland perfekt zu den Königlichen passen. 2022 läuft zudem der Vertrag von Karim Benzema aus. Real bräuchte einen Nachfolger für den dann 34-jährigen Franzosen. Geht man in der spanischen Hauptstadt bei Haaland all in?

Auf der Insel dürfte Manchester City der Favorit bei Haaland sein. Wegen Trainer Pep Guardiola, der Aussicht auf Titel und der familiären Vorgeschichte. Haaland-Vater Alf-Inge trug einst selbst das Trikot der Sky Blues.

Nach 90min-Infos hofft Man City sogar schon in diesem Sommer auf den Haaland-Transfer. Und auch Gio Reyna - dessen Vater Claudio ebenfalls für City spielte - soll im Fokus stehen (allerdings bis 2022 zurück an den BVB verliehen werden). Auch die Cityzens wollen unbedingt einen neuen Weltklasse-Neuner. Der Vertrag von Sergio Aguero läuft schon diesen Sommer aus.

facebooktwitterreddit