Die 10 fleißigsten Sprinter der Bundesliga-Hinserie 22/23

Dominik Hager
Ridle Baku zog in der Hinserie besonders viele Sprints an
Ridle Baku zog in der Hinserie besonders viele Sprints an / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Im Fußball ist es zwar relevant, wie schnell und wie viel ein Spieler läuft, jedoch ist es gerade die Anzahl an intensiven Läufen bzw. Sprints, die wirklich entscheidend ist. Wir sehen uns an, welche Bundesliga-Kicker in der Hinserie die meisten Sprints angezogen haben.


10. Marcus Thuram: 403 Sprints

Marcus Thuram
Julian Finney/GettyImages

Der Gladbach-Angreifer gehört nicht nur zu den schnellsten Spielern der Liga, sondern ist auch noch überaus häufig im Höchsttempo unterwegs. Ganze 403 Sprints absolvierte Thuram im Verlaufe der Hinrunde, was ihm einen Platz in den Top-10 einbringt. Hier bestätigt sich die These, dass Spieler, die häufig schnell laufen, auch häufig treffen.

9. Paulo Otávio: 405 Sprints

Paulo Otavio
Martin Rose/GettyImages

Als Außenverteidiger ist der Brasilianer sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive gefordert, schnell auf den Beinen zu sein und zahlreiche Sprints anzuziehen. Otávio musste zwar die ersten beiden Bundesliga-Spiele pausieren, schaffte es aber dennoch in diese Liste.

8. Ermedin Demirovic: 413 Sprints

Ermedin Demirovic
Alexandra Beier/GettyImages

Der Augsburg-Angreifer gehört zu den fleißigen Torjägern und versucht der gegnerischen Verteidigung mit seinen vielen schnellen Läufen Probleme zu machen. Damit hatte der 24-Jährige durchaus Erfolg, was man an fünf Toren und drei Vorlagen ablesen kann.

7. Iago: 420 Sprints

FC Augsburg v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga
Leonhard Simon/GettyImages

Außenverteidiger Iago war sogar noch häufiger im Sprinttempo unterwegs als Teamkollege Demirovic. Der 25-Jährige absolvierte 420 Sprints in knapp 1.100 Minuten Einsatzzeit, was eigentlich gar nicht mal so viel ist. Demnach hätte der fleißige Akteur in der Liste sogar noch weiter vorne landen können.

6. Jonas Hofmann: 422 Sprints

Jonas Hofmann
BSR Agency/GettyImages

Hofmann macht die rechte Seite mit seinen vielen Sprints unsicher und zählt zudem noch zu den besten Pressing-Spielern der Liga. Der Gladbacher absolvierte demnach auch in der Arbeit gegen den Ball zahlreiche Sprints, was ihm immerhin den sechsten Platz im Ranking einbringt.

5. Karim Onisiwo: 424 Sprints

Karim Onisiwo
Frederic Scheidemann/GettyImages

Der Mainzer Angreifer ist ein sehr schneller und laufstarker Spieler, der insbesondere bei Kontern stets gefährlich ist. Mit 424 Sprints hat es der Österreicher in die Top-5 geschafft. Mit immerhin vier Toren und zwei Vorlagen war auch seine Effizienz recht ordentlich.

4. Sheraldo Becker: 428 Sprints

Sheraldo Becker
Maja Hitij/GettyImages

Sheraldo Becker tauchte bereits beim Ranking der schnellsten Spieler mit gemessenen 36 km/h auf dem dritten Platz auf. Zwar verpasst er in diesem Ranking das Podium knapp, jedoch können sich 428 Sprints natürlich sehen lassen. Wer eine solche Geschwindigkeit besitzt, muss diese eben auch ausnutzen. Mit sieben Toren und vier Vorlagen scorte der Niederländer zudem beeindruckend. Aufgrund seiner enormen Arbeitsrate durfte Becker jedoch kein einziges Mal durchspielen und ist mit 15 Auswechslungen Spitzenreiter in dieser Kategorie.

3. Mitchell Weiser: 440 Sprints

Mitchell Weiser
Stuart Franklin/GettyImages

Der rechte Schienenspieler von Werder Bremen tauchte schon in den Top-10 der Kilometerfresser auf und landet in dieser Rangfolge sogar noch weiter vorne. Ganze 440 Sprints absolvierte Weiser und sicherte sich damit einen Platz auf dem Podium. Mit einem Tor und sieben Vorlagen war der Bremer trotz seiner defensiven Pflichten auch noch offensiv effizient.

2. Jeremie Frimpong: 465 Sprints

Jeremie Frimpong
Soccrates Images/GettyImages

Frimpong gehört zu den schnellsten Spielern der Hinserie und hat seinen Speed auch extrem häufig eingesetzt. Der Leverkusener war 465 Mal im Sprinttempo unterwegs und belegt damit Rang zwei. Der 22-Jährige krönte seine rasanten Läufe fünfmal mit einem Torerfolg. Hätte Bayer 04 nur mehr von diesem Kaliber im Team...

1. Ridle Baku: 479 Sprints

Ridle Baku
Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Baku wurde in den vergangenen Monaten häufig dafür kritisiert, dass er den nächsten Step in seiner Entwicklung nicht vollzieht und wurde auch nicht für den WM-Kader berücksichtigt. An mangelnder Arbeitsmoral kann es bei unglaublichen 479 Sprints in der Hinserie aber nicht liegen. Gegen Ende der Hinrunde belohnte sich Baku dann endlich für seinen Aufwand und knipste in den letzten vier Spielen dreimal. Der rechte Schienenspieler könnte auch für das DFB-Team, wenn auch mit etwas Verzögerung, noch wichtig werden.

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