Hamburger SV

DFB-Pokal: Die voraussichtliche HSV-Aufstellung gegen Karlsruhe

Philipp Geiger
Kann personell fast aus dem Vollen schöpfen: Tim Walter
Kann personell fast aus dem Vollen schöpfen: Tim Walter / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Nach der 2:3-Niederlage im Nordderby gegen Werder Bremen ist der Hamburger SV am Mittwochabend (Anpfiff 18:30 Uhr) im DFB-Pokal-Viertelfinale gefordert. Im zweitligainternen Duell haben die Hanseaten den Karlsruher SC zu Gast. Das Halbfinale hat der dreimalige Pokalsieger letztmals in der Saison 2018/19 (1:3-Niederlage gegen RB Leipzig) erreicht.

"Unterm Strich wäre ein Unentschieden mehr als verdient gewesen", sagte Sportchef Jonas Boldt in einer Medienrunde am Montag mit Blick auf das verlorene Nordderby. "Wir konnten unser Spiel gerade in der ersten Halbzeit nicht ganz so durchziehen", führte der Funktionär weiter aus. Werder Bremen habe es insgesamt aber auch clever gemacht und die Räume gut zugestellt.

Trotz der Derbyniederlage sieht der 40-Jährige die Mannschaft weiterhin auf einem sehr guten Weg. "Das Team macht Spaß und wehrt sich, das hat man insbesondere in den vergangenen Spielen gesehen, wo nicht immer alles gelungen ist", betonte Boldt, der am Mittwochabend einen "hochmotivierten Gegner" erwartet, der Bayer 04 Leverkusen "auswärts ausgeschaltet" hat.

"Es wird ein spannendes Pokalspiel", so der Sportchef. "Natürlich spielt auch der wirtschaftliche Faktor eine Rolle, in erster Linie spielen wir Fußball aber aus sportlicher Perspektive." Der HSV habe sich das Viertelfinale hart erarbeitet und "deswegen freuen wir uns sehr auf das Spiel", erklärte der gebürtige Nürnberger.

"Eine Pokalsaison kann ein Team immer zusammenschweißen."

Jonas Meffert

Auch Jonas Meffert blickt dem Heimspiel gegen den KSC voller Vorfreude entgegen. "Man merkt, dass etwas Besonderes auf einen wartet", sagte der defensive Mittelfeldspieler, der im letzten Jahr mit Holstein Kiel die Runde der letzten Vier erreicht hat: "Eine Pokalsaison kann ein Team immer zusammenschweißen." Dies habe sich bereits nach den Siegen gegen Nürnberg und Köln, "die neue Kräfte freigesetzt haben", bemerkbar gemacht, so der 27-Jährige.

Giorgi Chakvetadze, Tim Kleindienst
Könnte am Mittwochabend sein Startelfdebüt feiern: Giorgi Chakvetadze (r.) / Stuart Franklin/GettyImages

Chefcoach Tim Walter hat für das Pokalspiel fast alle Mann an Bord. Lediglich Tim Leibold (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) findet sich aktuell auf der Ausfallliste wieder. Im Vergleich zum Nordderby könnte der Übungsleiter seine Startelf etwas umbauen. Nach zwei schwachen Auftritten ist es denkbar, dass Youngster Faride Alidou zunächst auf der Bank Platz nimmt und Winterneuzugang Giorgi Chakvetadze sein Startelfdebüt feiert. Komplettiert wird die Angriffsreihe voraussichtlich durch Robert Glatzel und Bakery Jatta.

Neben Alidou enttäuschte in den letzten beiden Partien auch Ludovit Reis, der durch David Kinsombi ersetzt werden könnte. Im offensiven Mittelfeld startet zudem Sonny Kittel. Meffert übernimmt wie gewohnt die Sechser-Position.

Die eingespielte Viererkette vor Schlussmann Daniel Heuer Fernandes, bestehend aus Moritz Heyer, Mario Vuskovic, Sebastian Schonlau und Miro Muheim, dürfte unverändert bleiben.

Die voraussichtliche HSV-Aufstellung gegen Karlsruhe:

Heuer Fernandes - Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim - Meffert - Kinsombi, Kittel - Jatta, Glatzel, Chakvetadze


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