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Die voraussichtliche Deutschland-Aufstellung gegen die Niederlande

Philipp Geiger
Freut sich auf das Spiel in Amsterdam: Hansi Flick
Freut sich auf das Spiel in Amsterdam: Hansi Flick / DANIEL ROLAND/GettyImages
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Mit einem verdienten 2:0-Erfolg gegen Israel ist die deutsche Nationalmannschaft ins WM-Jahr gestartet. Am Dienstagabend (Anpfiff 20:45 Uhr) wartet auf den viermaligen Weltmeister mit dem Klassiker gegen die Niederlande allerdings eine deutlich schwerere Aufgabe. In Amsterdam wird Kapitän Manuel Neuer wieder zwischen den Pfosten stehen.


"Das Spiel ist für uns ein Gradmesser", betonte Bundestrainer Hansi Flick auf der Presserunde am Montagnachmittag. Vor der Elftal habe man den notwendigen Respekt. "Die Niederlande hat eine Mannschaft, die sehr gut Fußball spielen kann und Topspieler in ihren Reihen hat", erklärte der Nachfolger von Joachim Löw. "Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. Den Anspruch müssen wir haben."

Jeder Sieg gebe weiteres Selbstvertrauen. "Das ist das, was wir brauchen", so der 57-Jährige, der mit seiner Mannschaft versuchen will, "den Gegner früh unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen".

Sein eigener Startrekord (acht Siege in acht Partien) spielt für Flick nur eine untergeordnete Rolle. "Diese Serie interessiert mich ganz wenig. Erst dann, wenn wir Ende Dezember sagen können, acht Spiele in Folge gewonnen zu haben", sagte der Ex-Bayern-Coach. "Dann könnte ich damit gut leben, denn jeder weiß, was das heißen würde."

Seine Mannschaft sieht der Bundestrainer auf einem guten Weg. "Ich sehe eine positive Entwicklung", freute sich der Übungsleiter.

Kimmich fehlt auch gegen die Niederlande

Verzichten muss Flick erneut auf Joshua Kimmich, der mit seiner Partnerin weiterhin auf das dritte Kind wartet. Von den ursprünglich nominierten Spielern fehlen auch Robin Koch (COVID-19), Karim Adeyemi (Muskelverletzung) und Serge Gnabry, der in der vergangenen Woche mit leichten Grippe-Symptomen vorzeitig vom DFB-Team abgereist ist. Für den 26-Jährigen wurde Julian Brandt nachnominiert.

Antonio Rüdiger
Wird am Dienstagabend in der Startelf stehen: Antonio Rüdiger / Boris Streubel/GettyImages

Nachdem Flick am Samstagabend dem einen oder anderen Spieler aus der zweiten Reihe eine Chance gegeben hat, dürfte der Bundestrainer gegen die Niederlande seine aktuelle Bestbesetzung auflaufen lassen. "Manuel Neuer wird spielen, das kann ich sagen und auch Antonio Rüdiger wird spielen", gab der Löw-Nachfolger zu Protokoll. "Es ist immer gut, eine zentrale Achse zu haben. Alles andere müssen wir uns anschauen."

Neben Neuer und Rüdiger werden aller Voraussicht nach auch Thomas Müller und Leroy Sané in die Startelf rücken. Das Bayern-Duo dürfe zusammen mit Timo Werner die offensive Dreierreihe hinter Kai Havertz bilden.

Bei Jamal Musiala "gibt es die Überlegung, ihn auf der Sechs spielen und nochmal von Beginn an anfangen zu lassen", sagte Flick. Der 19-Jährige spielte bereits gegen Israel in der zweiten Halbzeit im defensiven Mittelfeld und wusste auch auf dieser Position zu überzeugen. Beginnt der Youngster neben Ilkay Gündogan, muss Julian Weigl auf die Bank weichen.

Als zweiten Innenverteidiger könnte Flick Matthias Ginter, der am Samstag 90 Minuten lang auf der Bank saß, aufbieten. Auf der linken Abwehrseite hat sich David Raum mit einer guten Leistung für einen weiteren Startelfeinsatz empfohlen. Christian Günter heißt die Alternative. Für die Rechtsverteidiger-Position stehen Thilo Kehrer und Benjamin Henrichs zur Auswahl.

UPDATE: Die offizielle Aufstellung der DFB-Elf:

Neuer - Kehrer, Rüdiger, Schlotterbeck, Raum - Gündogan, Musiala - Werner, Müller, Sané - Havertz


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