Bundesliga

Corona-Maßnahmen: Maximal 15.000 Zuschauer im Stadion erlaubt

Jan Kupitz
Die Ränge werden wieder leerer
Die Ränge werden wieder leerer / Kai Pfaffenbach - Pool/GettyImages
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In den Fußballstadien der Bundesrepublik werden in den kommenden Wochen wieder viele Plätze leer bleiben. Vorerst wurde die zulässige Kapazität auf 50% bzw. maximal 15.000 Zuschauer begrenzt.


Auf der Bund-Länder-Konferenz am Donnerstag haben die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der 16 Bundesländer zusammen mit Noch-Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Nachfolger Olaf Schulz das weitere Vorgehen im Zuge der Coronapandemie besprochen. Das Ergebnis: Auch bei Sportveranstaltungen wird es künftig wieder strengere Maßnahmen geben.

So wurde beschlossen, dass ab sofort nur noch 50% der Zuschauerplätze in den Fußballstadien belegt werden dürfen, maximal aber 15.000 Zuschauer zugelassen sind. Bei den großen Arenen dieses Landes wie in Dortmund, München, Berlin, Hamburg oder Gelsenkirchen liegt die erlaubte Kapazität somit (deutlich) unter der 50%-Marke. Betroffen ist auch der deutsche Klassiker zwischen dem BVB und Bayern München - die Atmosphäre am Samstag dürfte also deutlich weniger hitzig werden als gedacht bzw. erhofft.

Zudem gilt in den Stadien die 2G-Regel, d.h., dass nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt in die Stadien haben werden. Ein negativer Test allein reicht nicht.

In einzelnen Bundesländern könnte es auch zu komplett leeren Rängen kommen. Bundesländer wie Sachsen und Bayern hatten schon im Vorfeld der Bund-Länder-Runde angekündigt, notfalls im Alleingang auf Geisterspiele zu setzen. Auch in Baden-Württemberg drohen die Fans in die Röhre zu gucken.

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