FC Chelsea

Deshalb bekam Chelsea bei Kounde einen Korb

Yannik Möller
Jules Kounde
Jules Kounde / Eurasia Sport Images/GettyImages
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Jules Kounde hat sich dem FC Barcelona angeschlossen. Kurz zuvor galt der FC Chelsea als Favorit auf den Transfer. Der Sportdirektor des FC Sevilla erklärte nun, wieso die Blues den Korb kassierten.


Mit Jules Kounde hat Barcelona einen weiteren Spieler in diesem Transfer-Sommer verpflichtet. Bis kurz zuvor schien jedoch Chelsea der große Favorit auf die Zusage des französischen Innenverteidigers zu sein.

Die Blues wollen und müssen sich noch in der Defensive verstärken. Der 23-Jährige, der eigentlich kommen sollte, wäre dafür eine geeignete Wahl gewesen.

Schlussendlich zog es ihn jedoch zu Barca, während der Klub aus England leer ausging. Über die Hintergründe hat nun Monchi gesprochen, der Sportdirektor des FC Sevilla, der für Kounde rund 50 Millionen Euro bekommen hat.

Monchi erklärt: Chelsea hat im falschen Moment gezögert

"Chelsea und wir waren im letzten Monat in dauerhaften Gesprächen. Wir und der Spieler haben auch eine mündliche Einigung erzielen können", berichtete er von den Fortschritten (via Sky Sports).

"Doch im letzten Moment, als alles schon entschieden und besiegelt schien, hatte Chelsea Zweifel, was der Transfer für Effekte auf ihren Kader hätte und ob er wirklich der Spielertyp ist, den sie gesucht und gebraucht haben", so Monchi weiter. Daraufhin seien die Gespräche zwischenzeitlich zum Stillstand gekommen.

Ramon Rodriguez “Monchi” Verdejo
Sevilla-Sportdirektor 'Monchi' / AFP7/GettyImages

Der Sportdirektor weiter: "Sie bevorzugten es, vorerst zu warten - was völlig normal und logisch sein kann. Chelsea kehrte dann an den Tisch zurück, doch wir akzeptierten Barcelonas Angebot weil es besser war. Schlussendlich haben wir den Spieler an einen Verein verkauft, wo er selbst auch hin wollte, während Sevilla die bestmöglichen Konditionen hat einstreichen können."

Kurzum: Der Klub aus London hat den Transfer verschlafen. Eine Vor-Einigung war bereits erzielt worden, doch durch die zwischenzeitlichen Zweifel bekam Barca die Chance, sich vorzudrängen.

Dieser so entschiedene Move der Katalanen mitsamt des finanziell besseren Angebots sorgte schließlich dafür, dass sich Chelsea nun weiter nach Innenverteidigern umsehen muss.


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