FC Chelsea

Havertz bereit für die Nummer-9-Rolle beim FC Chelsea

Yannik Möller
Kai Havertz
Kai Havertz / Ethan Miller/GettyImages
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Noch immer ist die Rolle als Nummer neun für Kai Havertz etwas ungewohnt. Beim FC Chelsea wird er sie auch in der neuen Saison wieder häufig übernehmen. Inzwischen fühlt er sich dabei auch immer wohler.


Von seinen insgesamt fast 50 Pflichtspiel-Einsätzen in der vergangenen Saison, wurde Kai Havertz zum Großteil als Mittelstürmer eingesetzt. Die Rolle als Nummer neun ist für ihn noch immer neu und teils ungewohnt, auch wenn er immer besser in sie hereinwächst.

Thomas Tuchel plant, ihn auch in der neuen Spielzeit dort primär aufspielen zu lassen. Was einerseits daran liegt, dass Chelsea nicht unbedingt den klaren Mittelstürmer im Kader hat, der regelmäßig zu überzeugen weiß, ist andererseits auch ein Verdienst des deutschen Nationalspielers, der dort zumeist gute Leistungen abruft.

Havertz zeigt Gefallen an Neuner-Rolle: "Hätte mir das nie vorstellen können"

"Ich habe über die Jahre viele Positionen gespielt, aber seit der letzten Saison vor allem als Neuner und das ist eine Rolle, die mir sehr gut gefällt", erklärte er nun nach dem Testspiel gegen Club America (Zitate via Evening Standard).

"Wenn ich vier Jahre zurückschaue, hätte ich mir das nie vorstellen können. Aber in den letzten zwei Jahren habe ich dort häufiger gespielt und ich mag es. Es ist gut, dass ich flexibel bin und in der Offensive verschiedene Positionen spielen kann, aber schlussendlich bin ich dafür da, um Tore zu erzielen und sie vorzubereiten - und genau das muss man als Nummer neun machen", führte er aus.

Er gehe stets mit dem persönlichen Ziel in die Spiele, mindestens einen Treffer selbst zu erzielen oder einen Assist zu erreichen, betonte er. Ein Vorhaben, das gut zu der halbwegs neue Rolle passt.

"Natürlich ist das nicht immer möglich", räumte er ein. "Es gibt nur sehr wenige Spieler, die das wirklich schaffen, und selbst die schaffen es manchmal nicht. Also gehe ich in die Partie und hoffe zu treffen und meinem Team zu helfen", so der 23-Jährige.

Selbstverständlich ein wichtiger Faktor bei einer solchen Umgewöhnung: Der Trainer.

Havertz: "Ich muss die Unterstützung vom Trainer haben, ich brauche das Vertrauen. Auch mal in schlechten Zeiten. Das hat [Thomas Tuchel] mir in den letzten Jahren immer gegeben." Das sei für ihn als noch immer jüngerer Spieler auch ebenso wichtig, wie hilfreich.

So wird es sein Ziel sein, noch mehr Tore zu erzielen, als seine 14 Stück in der Vorsaison. Ein Teil dessen wird auch das Zusammenspiel mit Neuzugang Raheem Sterling sein, auf den sich der gebürtige Aachener schon jetzt freut.

"Wir wissen alle, was für ein toller Spieler er ist. [...] Er war ein großartiger Spieler bei City und auch bei der englischen Nationalelf, hoffentlich kann er dieses hohe Level hier halten. Für mich - und für alle anderen auch - wird er eine große Hilfe sein", zeigte sich Havertz sicher.


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