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Nächster Korb für Bürki - BVB sucht dringend Abnehmer

Christian Gaul
Roman Bürki sucht einen neuen Klub
Roman Bürki sucht einen neuen Klub / Lars Baron/Getty Images
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Borussia Dortmund sucht weiterhin einen Abnehmer für Roman Bürki. Auch Olympique Marseille scheint nun Abstand von einer Verpflichtung zu nehmen.


Die Zukunft von Dortmunds Schlussmann Roman Bürki ist weiterhin ungeklärt. Der 30-jährige Schweizer soll noch in diesem Sommer den Verein verlassen, da er mit Neuzugang Gregor Kobel und Marwin Hitz gleich zwei Landsleute vor der Nase haben wird.

Zuletzt nahm die AS Monaco Abstand von einer Verpflichtung, da sich das Team von Niko Kovac mit Alexander Nübel vom FC Bayern verstärkte. Somit galt mit Olympique Marseille ein weiterer Klub der Ligue 1 als potenzielles Ziel für Bürki. Doch auch OM hat scheinbar ein heißeres Eisen im Feuer.

Pau López soll demnächst unterschreiben - Bürki wird zum Ladenhüter

"Wir gehen aktuell mit drei potenziellen Stammtorhütern in die Vorbereitung, weil ja auch Roman noch hier ist", zeigte sich Dortmunds neuer Trainer Marco Rose auf seiner ersten Pressekonferenz beim BVB wenig begeistert über die aktuelle Konstellation.

Nach dem abgekühlten Interesse der AS Monaco galt Bürki als Kandidat für die Nachfolge von Marseilles 36-jährigem Keeper Steve Mandanda. Doch Szenekenner Fabrizio Romano berichtete kürzlich, dass OM eher auf Pau López von der AS Rom schielt. Der Spanier gilt in der ewigen Stadt aufgrund einiger Patzer als verbrannt und soll seinen Kollegen Cengiz Ünder gleich mitbringen.

Beide sollen noch in dieser Woche in Marseille unterschreiben.

Nach Angaben von transfermarkt.de soll OM die beiden Römer zunächst inklusive einer Kaufoption - 15 Millionen Euro für López, zwölf Millionen Euro für Ünder - für ein Jahr ausleihen wollen.

Bürki soll nach Angaben der Bild für fünf Millionen Euro zu haben sein. Dementsprechend wäre der ehemalige Schweizer Nati-Keeper relativ preiswert zu bekommen. Insofern scheint es wahrscheinlich, dass Bürki noch vor dem Saisonstart einen neuen Verein finden wird.

Doch zunächst muss er in die aussichtslose Vorbereitung mit dem BVB einsteigen, denn wie dessen Trainer Rose verkündete, hat man den jungen Kobel geholt, "um ihn spielen zu lassen".

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