BVB

5 Aufgaben, die der BVB im Winter-Transferfenster erledigen muss

Jan Kupitz
Die BVB-Bosse müssen ein paar Personalien klären
Die BVB-Bosse müssen ein paar Personalien klären / INA FASSBENDER/GettyImages
facebooktwitterreddit

Der BVB hat eine ordentliche Hinrunde gespielt, wenngleich das Aus in der Champions League ein Tiefschlag war. Im Winter gilt es, die nächsten Weichen für die Zukunft zu stellen - denn im Kader sind einige Personalien vorhanden, hinter denen Fragezeichen stehen.

Diese Aufgaben müssen die BVB-Bosse in den kommenden Wochen klären:

1. Haaland-Zukunft klären

Erling Haaland
Was wird aus Erling Haaland? / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages

Die Personalie, die beim BVB über allen anderen schwebt, ist Erling Haaland. Seine Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro gilt mittlerweile als verbrieft, die Schwarz-Gelben hoffen dennoch, den Norweger ein weiteres Jahr halten zu können.

Ob er am Ende bleibt oder nicht: Je früher die Entscheidung darüber fällt, desto besser. Niemand, allen voran die BVB-Fans, kann eine Hängepartie bis in den Frühling hinein gebrauchen.

Haaland will offenbar auf Zeit spielen, um auf die besten (sprich: lukrativsten) Angebote zu warten. Der BVB sollte hingegen Druck machen und eine Entscheidung fordern. Einen Eiertanz wie bei Jadon Sancho gilt es zu vermeiden.

2. Mit Akanji und Zagadou verlängern

Manuel Akanji
Akanji hat sich zu Dortmunds Abwehrchef gemausert / Boris Streubel/GettyImages

Die Abwehr ist Dortmunds größtes Sorgenkind. Mats Hummels wird nicht jünger und ist nicht mehr die Zuverlässigkeit in Person - Marin Pongracic hat sich als Flop entwickelt, der über die Saison hinaus keine Zukunft hat.

Umso wichtiger wäre es, Manuel Akanji (Vertrag bis 2023) und Dan-Axel Zagadou (Vertrag bis 2022) langfristig zu binden. Sie können die BVB-Abwehr der Zukunft bilden.

3. Witsel out, Zakaria in

Axel Witsel
Axel Witsel / Alex Grimm/GettyImages

Auch der größte Befürworter von Axel Witsel muss anerkennen, dass seine Zeit in Dortmund abgelaufen ist. Zu langsam, zu behäbig und gleichzeitig zu teuer ist der Belgier, als dass er eine Zukunft im Pott hat.

Der BVB sollte versuchen, den Routinier schon im Winter zu verkaufen, um Platz und Budget für Denis Zakaria zu schaffen. Der Schweizer wäre ein klares Upgrade - doch die Konkurrenz um den Gladbacher ist enorm. Dortmund täte gut daran, bei ihm schnellstmöglich Nägel mit Köpfen zu machen.

4. Neuen Flügelstürmer verpflichten

Jadon Sancho
Der Sancho-Abgang wurde nicht kompensiert / James Gill - Danehouse/GettyImages

Nach dem Abgang von Jadon Sancho fehlt dem BVB ohne Zweifel ein hochkarätiger Flügelspieler - einer, der auch mal in der Lage ist, ein, zwei Gegenspieler mit einer Finte stehen zu lassen und für Überraschungsmomente zu sorgen.

Zorc und Co. haben es im Sommer verpasst, Qualität für die Außenbahn dazu zu holen. Diesen Fehler müssen die BVB-Bosse im Winter ausmerzen.

5. Bürki-Abnehmer finden

Roman Bürki
Roman Bürki / Lars Baron/GettyImages

Es ist ja nicht so, dass der BVB es nicht probiert, Roman Bürki von der Gehaltsliste zu bekommen. Doch bislang scheiterten die Versuche, einen Abnehmer für die ehemalige Nummer eins zu finden.

Zuletzt gab es Gerüchte, dass Bürki nach Aserbaidschan wechseln könnte. Die Dortmunder müssen jedenfalls alles dafür tun, dem 31-Jährigen einen Wechsel schmackhaft zu machen. Und sei es, indem sie einen Teil des Gehalts weiter übernehmen - denn: lieber einen Teil bezahlen, als Bürki weiterhin komplett zu entlohnen.


Alles zur Bundesliga bei 90min:

facebooktwitterreddit