BVB

Kehl über Dortmunds Verteidigersuche und Demiral

Jan Kupitz
Holen Sebastian Kehl und Co. noch einen neuen Verteidiger?
Holen Sebastian Kehl und Co. noch einen neuen Verteidiger? / Pool/Getty Images
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Nach Gregor Kobel hat der BVB mit Donyell Malen auch seinen zweiten Wunschspieler des Sommers bekommen. In der Innenverteidigung besteht jedoch weiter Handlungsbedarf - Sebastian Kehl will "den Markt beobachten".


Am vergangenen Wochenende berichtete Sky Italia, dass die Dortmunder Merih Demiral von Juventus Turin ins Visier genommen haben. Der Türke dürfte Juventus Turin gegen eine Ablöse in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen und könnte der angespannten Personalsituation in der schwarz-gelben Abwehrkette entgegen wirken.

Merih Demiral
Merih Demiral war bei der EM im Einsatz / Marcio Machado/Getty Images

Gegenüber der Bild-Zeitung wollte Sebastian Kehl jedoch "keine Namen kommentieren". Ohnehin möchte man beim BVB zunächst abwarten, "wie sich unsere Personalsituation entwickelt. Dan-Axel Zagadou und Soumaila Coulibaly könnten im Herbst zurückkommen, Emre Can ist jetzt wieder da. Wir müssen schauen, wie weit Mats Hummels ist."

Dennoch werde man den Markt beobachten, um "auf alle Szenarien vorbereitet" zu sein.

Große Ablöse "Stand jetzt nicht mehr zu stemmen"

Dass der BVB nach den 30 Millionen Euro, die man für Malen auf den Tisch gelegt hat, noch einmal einen ähnlichen Betrag für Demiral oder einen anderen Innenverteidiger in die Hand nehmen werde, sei nach aktueller Lage ausgeschlossen.

"Einen Transfer in dieser Größenordnung werden wir in diesem Jahr - Stand jetzt - nicht mehr stemmen. Jeder weiß, dass wir in der Corona-Phase einen dreistelligen Millionenbetrag eingebüßt haben", erklärte Kehl und führte aus: "Die 85 Millionen Euro für Jadon Sancho klingen zwar immer sehr plakativ, aber das ist ja bei weitem nicht die Summe, die bei uns hängen bleibt, zumal wir auch Verbindlichkeiten zurückführen müssen."

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