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Zu wenige Chancen für Moukoko? BVB-Coach Rose wehrt sich

Daniel Holfelder
Ein Herz und eine Seele? Marco Rose und Youssoufa Moukoko
Ein Herz und eine Seele? Marco Rose und Youssoufa Moukoko / Alex Grimm/GettyImages
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Youssoufa Moukoko kommt in dieser Spielzeit auf elf Einsätze für den BVB. Zu wenig, wenn es nach dem Umfeld des 17-Jährigen geht. Nun äußert sich Marco Rose.


"Der Mouki ist so oft verletzt gewesen diese Saison und stand gar nicht zur Verfügung. Natürlich braucht er dann immer wieder Zeit, um den Anschluss zu finden", erklärt der Dortmunder Coach vor dem Spiel in Stuttgart (via kicker).

"Er kommt dann zurück, hat eine solide bis anständige Trainingswoche, ist 17 Jahre und dann erwarten Mouki und die Leute, dass wir ihn in einer schwierigen Partie reinwerfen", so Rose weiter. Er würde zwar "nichts lieber tun, als den Jungen immer wieder reinzuschmeißen und ihn weiterzuentwickeln." Das sei aber nicht so einfach.

Von Moukoko und dessen Umfeld wünscht sich der Dortmunder Übungsleiter mehr Geduld. "Der ganz normale Weg über Training, übers Anbieten" sei der Schlüssel für mehr Einsätze. Wenn Moukoko nach seinen Verletzungen zurückkehrt, könne er ihn nicht jedes Mal sofort auf den Platz schicken. "Das Gesamtbild muss schon passen. Das ist auch Teil der Wahrheit, dass er diese Saison einfach zu oft verletzt ist und war"; wehrt sich der BVB-Trainer gegen die Kritik, er würde dem Youngster nicht genügend Chancen einräumen.

Rose zeigt sich auch selbstkritisch

Gleichwohl gibt der 45-Jährige zu, dass es "möglicherweise das ein oder andere Spiel gab, bei dem er in guter Verfassung war und ich ihn trotzdem nicht gebracht habe. Den Schuh ziehe ich mir gerne an."

Dennoch gehe es für Moukoko vor allem darum, fit zu bleiben. "Wenn man seine Ausfallzeiten diese Saison sieht mit zwei, drei, vier Muskelverletzungen, dann ist es schwierig. Und so ein junger Kerl muss natürlich auch Rhythmus aufnehmen, der braucht gutes Training und Vertrauen", fasst Rose seine Sicht der Dinge zusammen.

Bald läuft Moukokos Vertrag aus...

Zum Thema Vertrauen fügt Rose hinzu: "Ich arbeite jeden Tag mit dem Jungen und glaube, dass ich einen anständigen Draht zu ihm habe und wir uns immer wieder auch austauschen."

Sollte Moukoko in der neuen Saison allerdings ähnlich selten zum Zug kommen wie in diesem Jahr, dürfte es mit dem anständigen Draht zum Trainer bald vorbei sein. Der Vertrag des U21-Nationalspielers läuft 2023 aus - die Moukoko-Seite ließ zuletzt bereits erkennen, dass man sich einen Wechsel ganz gut vorstellen kann.


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