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Michael Zorc auf Abschiedstournee: Seine besten Transfers beim BVB

Oscar Nolte
Michael Zorc hat beim BVB Unglaubliches vollbracht
Michael Zorc hat beim BVB Unglaubliches vollbracht / Jörg Schüler/Getty Images
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Michael Zorc hat mit seiner Arbeit als Sportdirektor beim BVB in 23 Jahren eine Benchmark gesetzt, an der sich sämtliche Top-Vereine Europas messen. Sowohl in den Jahren der wirtschaftlichen Stabilisierung und Umstrukturierung, als auch mit der Verpflichtung und der Erfolgsgeschichte von Jürgen Klopp, hat Zorc ein einzigartiges goldenes Händchen auf dem Transfermarkt bewiesen. In einem Jahr macht Susi Schluss in Dortmund - 90min präsentiert seine besten Transfers (in chronologischer Reihenfolge).


1. Dede

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BVB-Legende Dede / PATRIK STOLLARZ/Getty Images

Michael Zorcs erster Transfer beim BVB ist zugleich sein vielleicht bester. Mit Beginn seiner Amtszeit lotste Susi 1998 für 3,3 Millionen Euro den brasilianischen Linksverteidiger Dede von Atletico Mineiro in den Ruhrpott.

13 Jahre lang spielte Dede, der beim BVB zur Vereins-Ikone wurde, für seine Schwarz-Gelben und gewann in dieser Zeit zwei Mal die Deutsche Meisterschaft. 2011 verabschiedete er sich mit der Schale und feierte einen tränenreichen Abschied aus Dortmund.

2. Tomas Rosicky

Tomas Rosicky of Borussia Dortmund
Tomas Rosicky spielte fünf Jahre lang beim BVB / Stuart Franklin/Getty Images

In seinen ersten Jahren als Sportdirektor verdiente sich Michael Zorc bereits seine Sporen. Zwei Jahre nach dem Dede-Transfer landete Zorc mit Tomas Rosicky den nächsten Kracher. Die Dienste des Tschechen ließ sich der BVB damals 14,5 Millionen Euro kosten.

Fünf Jahre lang spielte Rosicky für die Borussia, gewann mit dem BVB eine Deutsche Meisterschaft und wechselte schließlich zum FC Arsenal. In Dortmund war und ist der tschechische Spielmacher ein absoluter Publikumsliebling und eines der prägenden Gesichter des Beginn des neuen Jahrtausends in schwarz und gelb.

3. Jan Koller

Jan Koller of Borussia Dortmund celerbrates scoring
2,02 Meter groß: Jan Koller / Stuart Franklin/Getty Images

2,02 Meter lang: das ist Jan Koller, den Zorc 2001 nach Dortmund lotste. Zehn Millionen Euro ließ sich die Borussia den Tschechen kosten, der sich allerdings in Form von Leistung und Toren revanchieren sollte.

Koller absolvierte in fünf Jahren beim BVB 152 Bundesliga-Spiele, in denen er 92 direkte Torbeteiligungen verbuchte und mit den Westfalen 2002 zudem Deutscher Meister wurde. 2,02 Meter für die schwarz und gelbe Ewigkeit.

4. Sebastian Kehl

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Langjähriger Kapitän und bald Sportdirektor beim BVB: Sebastian Kehl / AFP/Getty Images

Die Transfers von Michael Zorc beim BVB erzählen Geschichten von Nachhaltigkeit, Markenentwicklung und Identitätsfindung. Im Januar 2002 tütete Zorc mit dem Transfer von Sebastian Kehl (kam vom SC Freiburg) die nächste kommende BVB-Legende ein.

Kapitän, Leader, dreifacher Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger - Sebastian Kehl ist einer der erfolgreichsten und beliebtesten BVB-ler der Vereinsgeschichte. Was Zorc damals nicht wusste: er verpflichtete in Kehl seinen künftigen Nachfolger als Sportdirektor.

5. Roman Weidenfeller

Roman Weidenfeller
Roman Weidenfeller hütete das BVB-Tor 16 Jahre lang / Mike Hewitt/Getty Images

Im Sommer nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2002 verpflichtete Zorc mit Roman Weidenfeller einen talentierten Keeper, der sich beim BVB unvergesslich machen würde. Weidenfeller kam damals ablösefrei vom 1. FC Kaiserslautern.

16 Jahre lang trug und lebte Weidenfeller das BVB-Trikot. Mit den Schwarz-Gelben gewann der heute 40-Jährige je zwei Meisterschaften, DFB-Pokale und Supercups. 2018 beendete Weide seine emotionale Karriere in Dortmund.

6. Jakub Kuba Blaszczykowski

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Ein absoluter Liebling beim BVB: Jakub "Kuba" Blaszczykowski / CHRISTOF STACHE/Getty Images

Und dann begannen die ganz goldenen Jahre unter der Ägide Michael Zorc. Ein Jahr bevor Zorc mit Jürgen Klopp das zentrale Puzzleteil aus dem Hut zauberte, verpflichtete der BVB mit Jakub Kuba Blaszczykowski einen schnellen Polen für die Außenbahn, der nach Dortmund passte wie der Arsch auf den Eimer.

2007 legte Zorc für Kuba drei Millionen Euro auf den Tisch, acht Jahre, zwei Deutsche Meisterschaften und einen DFB-Pokalsieg später verließ Blaszczykowski die Borussia als Teil der schwarz-gelben Vereinsgeschichte.

7. Mats Hummels

Mats Hummels
Aktuell in seiner zweiten "Amtszeit" beim BVB: Mats Hummels / Martin Rose/Getty Images

Ein halbes Jahr später, im Januar 2008, lieh der BVB Mats Hummels vom FC Bayern aus, der anderthalb Jahre später fest für 4,2 Millionen Euro zu den Westfalen wechselte.

In achteinhalb Jahren erlebte Hummels mit dem BVB einen kometenhaften Aufstieg, den der Innenverteidiger maßgeblich prägte. 2016 verließ Hummels Dortmund zurück in Richtung München, kehrte drei Jahre später allerdings wieder zurück und spielte sich schnell wieder in die Herzen der Fans.

8. Neven Subotic

Neven Subotic
Hat sich in die Herzen der BVB-Fans gespielt: Neven Subotic / Zhong Zhi/Getty Images

In Neven Subotic folgte Klopp aus Mainz 2008 ein junger Innenverteidiger, der gemeinsam mit Mats Hummels ein kongeniales Innenverteidiger-Duo bilden würde.

Neven Subotic hinterließ in Dortmund aber nicht nur sportliche Fußabdrücke: Subo brannte sich in die Herzen eines jeden Borussen und ist einer der beliebtesten Spieler der schwarz und gelben Vereinsgeschichte. Nach einem kurzen Gastspiel in Köln verließ Subotic den BVB im Januar 2018 endgültig.

9. Kevin Großkreutz

Dortmund's midfielder Kevin Grosskreutz
Dortmunder durch und durch: Kevin Großkreutz / ODD ANDERSEN/Getty Images

In der Dortmunder Jugend wurde Kevin Großkreutz ausgemustert, weil er zu schmächtig war. Im Sommer 2009 korrigierte Michael Zorc diesen Fehler und holte Großkreutz nach Hause.

Fußballerisch durchaus limitiert biss sich der Allrounder unter Leader Jürgen Klopp durch und gewann als Antreiber und Pferdelunge auf dem Platz mit seinem BVB zwei Deutsche Meisterschaften und einen DFB-Pokal. 2013 scheiterte er mit der Borussia im Champions-League-Finale am FC Bayern. Nach sechs Profijahren in Dortmund zog Großkreutz weiter, konnte allerdings nicht mehr an seine Erfolge in schwarz und gelb anknüpfen.

10. Sven Bender

Sven Bender
Sven "Manni" Bender hielt seine Knochen acht Jahre lang für den BVB hin / Boris Streubel/Getty Images

Eisen-Manni Bender wechselte ebenfalls 2009 für schlappe 1,5 Millionen Euro nach Dortmund. Als defensiver Sechser prägte der unermüdliche Bender das unter Klopp implementierte Gegenpressing-System beim BVB.

Acht Jahre später feierte Bender einen emotionalen Abschied aus Dortmund und beendete in diesem Sommer seine Karriere: sowohl in Dortmund, als auch später in Leverkusen betrieb Bender - in seinen Worten - "totalen Raubbau" an seinem Körper. Beim BVB liebten die Fans ihn gerade dafür; auch wenn Bender ein gesünderes Karriere-Ende zu wünschen gewesen wäre.

11. Lukasz Piszczek

Lukasz Piszczek
Feierte in diesem Jahr seinen emotionalen BVB-Abschied: Lukasz Piszczek / Matthias Hangst/Getty Images

2010 stellte Michael Zorc mit der Verpflichtung Lukasz Piszczeks einmal mehr seine Genialität unter Beweis. Der BVB verpflichtete den Polen ablösefrei vom damaligen Bundesliga-Absteiger Hertha BSC; bei der Alten Dame war Piszczek notgedrungen erst ein Jahr zuvor zum Außenverteidiger umgeschult worden.

Beim BVB wuchs Piszcu grandios in diese Rolle hinein und wurde über Jahre in einem Atemzug mit den weltbesten Rechtsverteidigern genannt. Und typisch für die Zorc'schen Transfers: 2021 beendete Piszczek seine Karriere nicht nur als erfolgreicher, sondern vor allem von den Fans vergötterter BVB-Spieler.

12. Shinji Kagawa

Dortmund's Japanese forward Shinji Kagaw
Shinji Kagawa feierte mit dem BVB großartige Erfolge / ODD ANDERSEN/Getty Images

Der Sommer 2010, er war der vielleicht erfolgreichste, den Michael Zorc als Sportdirektor erlebte. Neben Piszczek verpflichtete Susi mit Shinji Kagawa einen weiteren ablösefreien Spieler. Kagawa, damals ein völlig unbeschriebenes Blatt, wechselte aus seiner Heimat Japan nach Dortmund.

Besonders viel Anlaufzeit brauchte der Wirbelwind im Ruhrgebiet nicht. Kagawa hatte einen maßgeblichen Anteil an den beiden Deutschen Meisterschaften 2011 und 2012 und dem Pokalsieg, ebenfalls 2012. Nach diesen zwei außerordentlich erfolgreichen Jahren zog Kagawa für stolze 16 Millionen Euro, die der BVB einstrich, weiter nach Manchester. Bei den Red Devils fand Kagawa aber nicht sein Glück und kehrte erneut zwei Jahre später für eine zweite Amtszeit zurück zum BVB. Im Januar 2019 verließ der Japaner die Borussia dann endgültig.

13. Robert Lewandowski

Robert Lewandowski
Vier Tore für die Ewigkeit gegen Real Madrid: Robert Lewandowski / Boris Streubel/Getty Images

Robert Lewandowski ist der dritte Geniestreich, den Michael Zorc 2010 vollbrachte. Für den Polen zahlte der BVB damals 4,75 Millionen Euro Ablöse an Lech Posen.

Der Rest ist bei Lewandowski eigentlich Geschichte. Eigentlich. Denn anfangs präsentierte sich Lewa beim BVB eher als Chancentod, denn als eiskalter Vollstrecker, der er heute ist. Wer damals dachte, dass Zorc dieses Mal einen Fehlgriff verbuchen müsse, wurde schnell eines besseren belehrt: Lewandowski stieg in nur vier Jahren beim BVB zum wahrscheinlich besten Mittelstürmer der Welt auf und wechselte anschließend zum FC Bayern. Dort bricht Lewy seitdem einen Rekord nach dem nächsten.

14. Ilkay Gündogan

Ilkay Guendogan
Ilkay Gündogan wirbelte fünf Jahre lang für den BVB / Boris Streubel/Getty Images

2011 stand Michael Zorc vor der Herkulesaufgabe, Spielmacher Nuri Sahin (wechselte zu Real Madrid, kehrte später aber wieder zum BVB zurück) zu ersetzen. Dafür verpflichtete Susi mit Ilkay Gündogan einen jungen, aufstrebenden Spieler vom 1. FC Nürnberg. 5,5 Millionen Euro überwies die Borussia seinerzeit ins Frankenland.

Gündogan hatte zunächst ebenfalls Ladehemmungen in Dortmund und schien den Sprung auf das höhere Niveau schlichtweg nicht zu schaffen. Nach einigen Monaten riss aber auch bei Gündogan der Knoten. 2016 schlug Man City zu und zahlte dem BVB eine Ablöse von 27 Millionen Euro.

15. Marco Reus

Marco Reus
BVB-Kapitän Marco Reus / Martin Rose/Getty Images

Marco Reus - und das soll die Arbeit Zorcs nicht im Mindesten schmälern - war 2013 irgendwie ein Selbstläufer. Aufgewachsen und tief verbunden mit dem BVB (und wie Großkreutz ebenfalls in der Jugend wegen seiner Schmächtigkeit ausgemustert), sah sich Reus nach einer tollen Entwicklung bereit für den nächsten Schritt und damit auch für die Rückkehr nach Dortmund.

17,1 Millionen Euro flossen 2013 aus Dortmund nach Gladbach, von denen sich für den BVB jeder Cent doppelt und dreifach lohnen sollte. Marco Reus ist einer dieser schwarz-gelben Spieler, die eine Statue vor dem Westfalenstadion verdient hätten. Eine Deutsche Meisterschaft mit seinem BVB fehlt Reus allerdings noch.

16. Pierre-Emerick Aubameyang

Pierre-Emerick Aubameyang
Pierre-Emerick Aubameyang verzauberte den BVB zwischen 2013 und 2018 / Manuel Queimadelos Alonso/Getty Images

Zugegeben: Pierre-Emerick Aubameyang funktionierte beim BVB zunächst nicht so, wie Michael Zorc sich das vermutlich vorgestellt hatte. Ebenfalls im Sommer 2013 wechselte der Gabuner aus Saint-Etienne in den Ruhrpott und wurde zunächst als Flügelspieler neben Robert Lewandowski eingesetzt; mit mäßigem Erfolg.

Nach dem Abschied des Polen war für den pfeilschnellen Aubameyang aber der Platz in der Sturmspitze frei. Der Paradiesvogel verzauberte Dortmund mit seinen Toren und seiner ganz persönlichen Verrücktheit - ein absoluter Glücksgriff, den Zorc schließlich mit Auba tätigte und der sich auch finanziell rentieren sollte: 63,75 Millionen Euro spülte der Gabuner dem BVB im Januar 2018 in die Kassen.

17. Julian Weigl

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Blühte beim BVB komplett auf: Julian Weigl / ANP Sport/Getty Images

Nach dem Abschied von Jürgen Klopp (im Sommer 2014) konzentrierte sich Zorc wieder vermehrt um die Verpflichtung vielversprechender Talente. Lediglich 2,5 Millionen Euro wurden 2015 für Julian Weigl fällig, der bereits mit 19 Jahren den Sprung von 1860 München zum BVB wagte.

Besonders unter Thomas Tuchel blühte Passmaschine Weigl im zentralen Mittelfeld auf und vervielfachte seinen Marktwert innerhalb kürzester Zeit. Die System-Änderungen unter Tuchels Nachfolgern katapultierten Weigl in Dortmund aber etwas ins Abseits. Nach viereinhalb Jahren zog der gebürtige Bad Aiblinger daher weiter zu Benfica und brachte dem BVB 20 Millionen Euro ein.

18. Raphael Guerreiro

Raphael Guerreiro
Der vielleicht beste Fußballer beim BVB: Raphael Guerreiro / Christof Koepsel/Getty Images

Im Sommer 2016 hatten Raphael Guerreiro lediglich ausgesuchte Experten auf dem Zettel. Der gebürtige Franzose, der für die portugiesische Nationalmannschaft spielt, schloss sich für zwölf Millionen Euro dem BVB an. Michael Zorc war damals vollends überzeugt von den Qualitäten des Linksverteidigers.

Unmittelbar nach seinem Wechsel nach Dortmund spielte Guerreiro mit Portugal eine überragende Europameisterschaft und gewann schließlich im Finale gegen Frankreich den Titel. Beim BVB knüpfte Guerreiro an seine kometenhafte Entwicklung an und gilt fünf Jahre später als bester Linksverteidiger der Liga. Allein: sein Potenzial ist auf dieser Position fast verschenkt! Aufgrund seiner fußballerischen Klasse kommt Guerreiro immer wieder auch im zentralen und offensiven Mittelfeld zum Einsatz. Sein Marktwert wird heute auf 40 Millionen Euro geschätzt (Quelle: transfermarkt.de).

19. Ousmane Dembele

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Ousmane Dembele brachte dem BVB eine Rekord-Ablöse ein / ODD ANDERSEN/Getty Images

In diesem Sommer 2016 hatte Michael Zorc einen Lauf. Für weitere 15 Millionen Euro lotste Susi mit Ousmane Dembele eines der größten Talente Europas von Stade Rennes in den Ruhrpott. Der Franzose wurde als Ersatz für Henrikh Mkhitaryan verpflichtet, der für 42 Millionen Euro zu Manchester United gewechselt war.

Dembele kickte nur eine Saison für die Schwarz-Gelben, brillierte in dieser Saison aber mit 32 direkten Torbeteiligungen in 50 Pflichtspielen. Beim BVB büßte der Wirbelwind dann aber viele Sympathien ein, als er seinen Wechsel zum FC Barcelona mit Streiks und Disziplinlosigkeiten erzwang. Mittlerweile kann der Dortmunder darüber hinwegsehen - wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass Dembele dem BVB eine Ablöse von 135 Millionen Euro eingebracht hat! Durch Bonuszahlungen kann die Summe insgesamt sogar noch auf 148 Millionen Euro steigen. Was für ein Transfer!

20. Jadon Sancho

Jadon Sancho
Verlässt den BVB vermutlich gen Manchester: Jadon Sancho / Matthias Hangst/Getty Images

In ähnliche finanzielle Sphären wäre in der BVB-Transferhistorie auch Jadon Sancho aufgestiegen, wenn die Corona-Pandemie den Markt nicht eingefroren hätte. 2017 zahlte die Borussia für Sancho eine Ausbildungsentschädigung von 7,5 Millionen Euro an Manchester City - heute ist der Engländer mehr als das zehnfache Wert.

Beim BVB nahm Sancho eine beispielhafte Entwicklung, die ihn zu einem der begehrtesten jungen Spieler auf dem europäischen Markt werden ließ. Bereits im vergangenen Sommer wollte Manchester United den Flügelspieler verpflichten, wurde sich mit dem BVB aber nicht einig. In diesem Sommer steht der Transfer nun jedoch bevor: rund 90 Millionen Euro (Plus-Minus) werden die Red Devils für Sancho auf den Tisch legen.

21. Erling Haaland

Erling Haland
Rekord-Jäger und Tormaschine in Diensten des BVB: Erling Haaland / Matthias Hangst/Getty Images

Mit Erling Haaland angelte sich Zorc im Januar 2020 das nächste europäische Supertalent. 20 Millionen Euro Ablöse zahlte der BVB für den Norweger an RB Salzburg. Ein Schnäppchen, wie sich schnell herausstellen sollte.

In seinen ersten anderthalb Jahren erzielte Haaland in 59 Pflichtspielen unglaubliche 57 Tore und legte zudem 15 weitere Treffer auf. Die Zahlen des 20-Jährigen sind unglaublich! Der BVB wird Haaland wohl im Sommer 2022 ziehen lassen. Für eine Fabelsumme, die ihresgleichen suchen wird.

22. Jude Bellingham

Jude Bellingham
Spielte eine überragende Debüt-Saison für den BVB: Jude Bellingham / Pool/Getty Images

Und Zorc sei Dank wächst bei den Westfalen bereits die nächste Granate heran. Im Sommer 2020 zahlte der BVB für den gerade 17 gewordenen Jude Bellingham die Wahnsinns-Summe von 23 Millionen Euro an Birmingham City. Eine weitere Wette, die Zorc gewinnen sollte.

Nach nur einer Saison in schwarz und gelb ist klar: Jude Bellingham ist ein Mittelfeldspieler, wie man ihn lange nicht mehr gesehen hat. Jüngst lief der Youngster bei der EM für England auf und wurde damit zum jüngsten je eingesetzten Spieler der Turnier-Geschichte (wenige Tage später knackte der Pole Kacper Kozlowski diesen Rekord jedoch). Bellinghams Marktwert wird bereits jetzt auf 55 Millionen Euro geschätzt. Sein Potenzial ist grenzenlos.

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