BVB-Boss Watzke über neue Klub-WM: Könnte eine "Riesen-Geschichte" werden

Simon Zimmermann
Hans-Joachim Watzke findet die neue Klub-WM sei eine "grundsätzlich gute Sache"
Hans-Joachim Watzke findet die neue Klub-WM sei eine "grundsätzlich gute Sache" / Matthias Hangst/GettyImages
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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hält das neue Format der Klub-WM mit 32 Teams für eine "grundsätzlich gute Sache", die eine "Riesen-Geschichte" werden könnte.


Nach der WM ist vor der Klub-WM. 2025 jedenfalls soll die Weltmeisterschaft auf Klub-Ebene "wirklich wie eine Weltmeisterschaft" ausgetragen werden, wie FIFA-Präsident Gianni Infantino am vergangenen Freitag frohlockte.

Im bisherigen Format traten lediglich sieben Klubs gegeneinander an. Die Meister der großen internationalen Fußballverbände (wie der Champions-League-Sieger) sowie ein Team des Gastgeberlandes. Ab 2025 sollen es dann 32 Teams sein, die den WM-Titel wie bei einer "wirklichen WM" ausspielen.

Details wie Termine, Gastgeber oder die Finanzierung stehen noch nicht fest. Und auch, welche Klubs an der WM teilnehmen werden. Klar ist nur, dass dieses Format die Kassen der FIFA weiter klingen lassen wird. Und durchaus auch die der teilnehmenden Vereine.

"Ich glaube, dass das insgesamt eine Riesen-Geschichte werden könnte."

Hans-Joachim Watzke zur neuen Klub-WM

Watzke hält Klub-WM mit 32 Teams "grundsätzlich für eine gute Sache"

"Wir haben die Hoffnung und die Chance, daran teilnehmen zu können", erklärte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke auf der Hauptversammlung der Kommanditgesellschaft auf Aktien bereits Ende November (via Ruhrnachrichten). "Ich halte diese Klub-Weltmeisterschaft grundsätzlich für eine gute Sache", so Watzke weiter.

Die Klub-WM soll - analog zur "echten Weltmeisterschaft" - ebenfalls nur alle vier Jahre ausgetragen werden. Die UEFA und auch der DFB hatten eine häufigere Austragung verhindert. Gut so, befand Watzke: "Man darf sowas nicht inflationieren. So ein Turnier jedes Jahr auszutragen, wäre totaler Unfug gewesen."

In dem nun vorgestellten Format könne die neue Klub-WM aber eine "Riesen-Geschichte" werden: "Aber alle vier Jahre eine Weltmeisterschaft der besten Klubmannschaften auszutragen, wird nicht nur in Europa, sondern auch in anderen Erdteilen positiv gesehen. Ich glaube, dass das insgesamt eine Riesen-Geschichte werden könnte."

Eine "Riesen-Geschichte" wird es vor allem für die oben schon angesprochenen Kassen der FIFA und der teilnehmenden Klubs. Neue Einnahmen für die Großklubs und Super-Reichen, die die finanzielle Schere im europäischen Fußball noch weiter auseinander gehen lassen dürfte.

Ein weiterer Kritikpunkt: Der ohnehin schon vollgepackte Terminkalender. Die Belastung für die Topspieler wird durch eine aufgeblähte Klub-WM noch größer. Und auch das Angebot für die Zuschauer. Einige Kritiker befürchten dadruch eine Übersättigung.


Die finale WM-Analyse: Tobias Escher über das epische Endspiel, die Lehren der WM und seine Topelf des Turniers.


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