Bierhoff-Nachfolge beim DFB: Erste Kandidaten gehandelt

Jan Kupitz
Matthias Sammer
Matthias Sammer / Matthias Hangst/GettyImages
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Das WM-Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft hat erste Konsequenzen nach sich gezogen: Der Vertrag von Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Für die Nachfolge plant der DFB offenbar mit einer prominenten Lösung.


Laut Angaben von Sport1 möchte der DFB für die Bierhoff-Nachfolge eine "1A-Lösung" vorstellen. Einen Favoriten scheint es noch nicht zu geben, dafür werden bereits mehrere Namen gehandelt.

Unter anderem soll Matthias Sammer ein Kandidat sein. Der 55-Jährige fungierte bereits von 2006 bis 2012 als Sportdirektor beim DFB und soll sogar schon seine Hilfe angeboten haben. Sammer, derzeit als externer Berater beim BVB tätig, hat einen engen Draht zu DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke, der bei der neuen Ausrichtung rund um die Nationalmannschaft eine wichtige Rolle einnehmen soll.

Neben Sammer werden in der DFB-Zentrale aber auch Lothar Matthäus, dessen Fachkompetenz geschätzt werde, und Ralf Rangnick, der seit Sommer das Amt des österreichischen Nationaltrainers ausübt, gehandelt, so Sport1 weiter.

Die drei ehemaligen Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, Sami Khedira und Philipp Lahm werden ebenfalls genannt. Da Lahm aktuell als Berater beim VfB Stuttgart sowie als Chef des Organisationskomitees für die EM 2024 aktiv ist, ist ein Engagement der DFB-Legende jedoch am wenigsten vorstellbar.

Der kicker hatte zudem schon Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic ins Spiel gebracht.


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