Auf den Spuren von Gerd Müller: Robert Lewandowskis Jagd auf die 40-Tore-Marke

Dominik Hager
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TOPSHOT-FBL-EUR-C1-LAZIO-BAYERN / ALBERTO PIZZOLI/Getty Images
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Seit knapp zehn Jahren ist Robert Lewandowski der Topstürmer schlechthin in der Bundesliga und jede Saison aufs Neue der aussichtsreichste Aspirant auf die Torjägerkanone. Doch nur das ist dem Weltfußballer mittlerweile nicht mehr genug. So hat dieser längst ein größeres Ziel ins Auge gefasst. Derzeit ist sein Wettlauf gegen die 40-Tore-Marke von Gerd Müller in vollem Gange.


Ganze 262 Tore konnte Bayern-Star Robert Lewandowski bis jetzt in der Bundesliga erzielen. Damit liegt er noch 103 Treffer hinter Gerd Müller, der mit 365 Toren den Rekord hält. Doch dieser Rekord ist erst einmal Zukunftsmusik. So nähert sich der Pole seit Jahren viel mehr der 40-Tore-Marke von Gerd Müller (1971/72) an, die den Torrekord innerhalb einer Spielzeit umfasst. Tatsächlich gelangen Lewandowski in seiner Bayernzeit immer mehr als 30 Treffer, jedoch kam er nie über die Zahl 33 hinaus. Zumindest das wird sich in der laufenden Saison jedoch mit ziemlicher Sicherheit ändern. So traf der Pole bislang 28 mal, während wir gerade einmal 23 Spieltage hinter uns haben. Dies bedeutet, dass der Weltfußballer pro Spieltag 1,217 Treffer erzielt. Damit liegt er sogar über dem Schnitt von Gerd Müller, der lediglich bei 1,176 liegt.

Lewandowski auf Rekordkurs - doch es lauern mehrere Gefahren

Prinzipiell ist die Rechnung ja eigentlich ganz einfach. Macht der Pole an den letzten zwölf Spieltagen noch zwölf Tore, zieht er mit Müller gleich. Gelingen ihm noch 13 Tore, würde er diesen sogar überbieten. Demnach müsste Lewandowski seinen Schnitt nur halten. Gelingt ihm dies, würde er umgerechnet bei 41,378 Treffern herauskommen. Ob die Theorie in der Realität aber auch eintrifft, hängt von mehreren Faktoren ab.

So darf sich Lewandowski auf keinen Fall länger verletzen, sonst ist die Chance dahin. Eine weitere Gefahr könnte darin bestehen, dass Hansi Flick seien Torjäger ab und an Pausen gibt oder zumindest früher vom Feld nimmt. Dies wird vom weiteren Verlauf der Bundesliga sowie der Champions League abhängen. Bleibt Bayern also bis zum Finale in der Königsklasse, während die Meisterschaft vorentschieden ist, wird es mit dem Torrekord schwierig. So ist es für Lewandowski fast schon ein Vorteil, dass RB Leipzig den Münchnern derart dicht auf den Fersen ist, dass die Qualitäten des Neuners benötigt werden.

Der spannende Kampf um die 40-Tore-Marke könnte sich also bis zum letzten Spieltag ziehen. Bei dem aktuellen Lauf des Polen deutet sich aber schon ein wenig an, dass er auch diesen Rekord brechen wird.

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