Ärger um Enzo Fernandez: Streikt sich der Benfica-Star zum FC Chelsea?

Dominik Hager
Enzo Fernandez möchte seinen Wechsel zum FC Chelsea pushen
Enzo Fernandez möchte seinen Wechsel zum FC Chelsea pushen / Etsuo Hara/GettyImages
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Enzo Fernandez gehörte zweifellos zu den absoluten Shooting-Stars bei der WM. Der argentinische Mittelfeldspieler war einer der entscheidenden Spieler für den Weltmeistertitel. Seit ein paar Wochen toben Wechselgerüchte um den Benfica-Star, der offenbar schon nach einer größeren Herausforderung strebt.


Noch vor einem Jahr war Enzo Fernandez in Europa eigentlich ein No-Name. Im Sommer 2022 verpflichtete Benfica den jungen Argentinier schließlich für 14 Millionen Euro von River Plate. Beim portugiesischen Top-Klub erhielt der 21-Jährige auf Anhieb viel Spielzeit und konnte sich mit guten Leistungen für die letztlich sehr erfolgreiche WM empfehlen.

Ein wenig sieht es so aus, als wäre der Aufstieg für Enzo Fernandez zu rasant verlaufen. Benfica SL scheint er nicht mehr als gut genug für sich anzusehen. Bereits vor wenigen Tagen erreichte uns die Meldung, dass der Mittelfeldspieler eine Einigung mit dem FC Chelsea erzielt hat. Nun geht es noch um die Ablöse.

Der Youngster soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro besitzen. Selbst wenn das Gebot der Blues laut Fabrizio Romano nicht weit darunter liegen soll, zögern die Portugiesen. Dies ist durchaus verständlich, wenn man bedenkt, dass Benfica einen überragenden Lauf hat und in der CL-Gruppenphase sogar PSG hinter sich ließ.

Unerlaubte Argentinien-Reise und Trainings-Ausfall

Letztlich wird sich der vorzeitige Wechsel wohl nicht verhindern lassen. Dies liegt mitunter auch am Spieler, der Chelsea sein OK gegeben hat und auf einen Wechsel drängt. Dabei befindet er sich leider offenbar auf Spuren von Ousmane Dembélé und weiteren Streik-Profis. Enzo Fernández soll laut Diário Record am 2. Januar zwei Trainingseinheiten von Benfica verpasst haben und ohne Erlaubnis des Vereins zum Jahreswechsel nach Argentinien gereist sein. Nicht gerade die beste Art und Weise, Benfica dafür zu danken, dass sie ihm in den letzten sechs Monaten zu Größe verholfen haben.


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