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AC Mailand

AC Milan: Der Stand bei Wunschkandidat Vlasic

Jan Kupitz
Milan will Nikola Vlasic
Milan will Nikola Vlasic / Jurij Kodrun/Getty Images
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Die AC Mailand ist nach wie vor auf der Suche nach Verstärkungen, vor allem in der Offensive muss Paolo Maldini noch mindestens einen, besser sogar zwei Transfers tätigen. Nikola Vlasic gilt seit geraumer Zeit als Wunschlösung für das offensive Mittelfeld.


Laut italienischen Medien wären die Rossoneri bereit, Vlasic per Leihe inklusive einer anschließenden Kaufoption in Höhe von 25 Millionen Euro zu verpflichten.

Doch es gibt zwei Haken: Zum einen stellt sich sein Klub, ZSKA Moskau, eher eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro vor. Diese Differenz wäre sicherlich noch irgendwie zu bewältigen. Zum anderen möchten die Russen ab sofort Cash sehen - eine Leihe, noch dazu ohne anschließende Kaufverpflichtung, kommt für ZSKA dem Vernehmen nach überhaupt nicht in Frage. Und das scheint das größere Problem zu sein.

Bestätigt: Vlasic will wechseln

Gegener Sport24 gab Roman Babaev, der Sportdirektor des russischen Klubs, ein Update zum Stand des Transferpokers. "Nikola hat seinen Standpunkt klar gemacht: Er will um europäische Titel kämpfen", bestätigte der 43-Jährige, dass Vlasic in diesem Sommer gerne den berühmten nächsten Schritt seiner Karriere gehen würde.

Kein adäquates Angebot in Sicht

Im gleichen Atemzug betonte Babaev, dass man den Spieler aber definitiv nicht unter Wert ziehen lasse. "Der Wunsch danach [nach einem Wechsel, Anm.] und die Möglichkeit, diese Chance zu bekommen, sind zwei verschiedene Dinge", stellte er klar. "Es gab und gibt Interesse, aber es gab noch kein Angebot, das unseren Verein zufrieden stellt."

Da Vlasic in Moskau noch einen langfristigen Vertrag bis 2024 besitzt, können die Russen dem Poker entspannt entgegen blicken. Milan dagegen muss handeln - nur mit Brahim Diaz in die neue Saison zu starten, würde den Ansprüchen des letztjährigen Tabellenzweiten nicht gerecht. Auch für die rechte Außenbahn müsste im Optimalfall noch ein Kracher kommen, damit die Offensive Champions-League-tauglich zusammengestellt ist.

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