1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg vor ruhiger Transferphase: Auch Shuranov vor Verbleib

Dominik Hager
Erik Shuranov wird wohl noch ein Jahr beim Klub bleiben
Erik Shuranov wird wohl noch ein Jahr beim Klub bleiben / Sebastian Widmann/GettyImages
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Der 1. FC Nürnberg hat über weite Strecken eine gute Saison gespielt und erst am Ende den Anschluss an die Spitzenteams verloren. Im kommenden Jahr wird man versuchen, bis ganz zum Ende um den Aufstieg mitzuspielen. Demnach möchte man in Hinblick auf die Saisonvorbereitung schnell Planungssicherheit haben. Stand jetzt sieht es so aus, als könne der Club mit einer eingespielten Truppe in die neue Saison starten.


Bereits in zwei Wochen wird Cheftrainer Robert Klauß seine Spieler zum Trainingsauftakt begrüßen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt soll der Kader zu mehr als 90 Prozent so aussehen, wie dann auch zum Zweitliga-Auftakt. Klar ist bereits, dass mit Mittelfeldspieler Tom Krauß eine Stammkraft den Verein verlässt. Kicker-Informationen zufolge deutet jedoch vieles darauf hin, dass es dabei dann aber auch bleibt.

Shuranov mit Horror-Rückrunde: Abgang des Top-Talents wohl nicht in diesem Sommer

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde insbesondere das Top-Talent Erik Shuranov oftmals mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Der U21-Nationalspieler hat in der Hinrunde fünf Tore geschossen und drei Vorlagen gegeben, wodurch er sich einen Namen bei größeren Klubs machen konnte. Seine Rückrunde verlief mit nur einem Treffer aber gar nicht mehr gut. Der 20-Jährige fand sich demnach auch meist nur noch auf der Ersatzbank wieder. Der kicker bewertete den Spieler im Kalenderjahr 2022 im Durchschnitt mit 5,25. Ein vernichtendes Urteil für den Youngster.

Es ist zwar normal, dass Talente hier und da Leistungsschwankungen haben, jedoch sind die höherklassigen Klubs in diesem Sommer wohl trotzdem nicht bereit, mehrere Millionen Euro in den Offensivspieler zu investieren. Der Club befindet sich zwar finanziell gemäß Hecking in einer "herausfordernden Situation", jedoch lautet der Plan wohl eher: Shuranov wieder aufbauen und dann verkaufen.

Nürnberg verfügt über keinen verlässlichen Top-Torjäger: Zweite Chance für Shuranov?

Prinzipiell ist die Konkurrenzsituation im Nürnberger Sturm keine besonders schwierige. Trotz seiner nur sechs Saisontore war der Youngster nach Nikola Dovedan (sieben Tore) der beste Nürnberger Schütze. Neu hinzu kommt auf jeden Fall Manuel Wintzheimer. Das dürfte es aber auch gewesen sein. Aufgrund der finanziellen Situation wird man sicherlich einiges in die Entwicklung des eigenen Spielers investieren. Ob das Shuranov dann im zweiten Anlauf zum absoluten Durchbruch verhilft, wird sich zeigen.


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