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Polanski unzufrieden – rasiert er jetzt diesen Gladbach-Flop?

Die Personalentscheidungen von Borussia Mönchengladbach sind nicht immer erfolgreich.
Cheftrainer Eugen Polanski
Cheftrainer Eugen Polanski | picture alliance/GettyImages

Borussia Mönchengladbach konnte seine 1:0-Führung gegen Mainz 05 am vergangenen Wochenende nicht über die Ziellinie bringen und kassierte in der achten Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer durch Nadiem Amiri. Im Anschluss an die 1:1-Punkteteilung gab es zwei Zähler weniger und jede Menge Frust.

Reyna enttäuscht bei Einsatz gegen Mainz

Eigentlich war der Plan von Gladbach-Coach Eugen Polanski, mit der Hereinnahme von Giovanni Reyna die knappe 1:0-Führung über die Zeit zu bringen. Er hoffte, dass der US-Amerikaner, der Kevin Stöger in der 72. Minute ersetzte, seine Fähigkeiten am Ball einbringen würde, um dieses Vorhaben umzusetzen und das Spiel aus Gladbacher Sicht besser unter Kontrolle zu bringen.

"Es war so, dass wir die Idee hatten, mit Gio einen noch besseren Ballbesitzfußballer als Stögi hereinzubringen. Einer, der die Ruhe hat, der vielleicht ein paar Bälle zieht, der unser Spiel ein wenig beruhigt“, erklärte Polanski seine Idee nach dem Spiel.

"Ich glaube, mit Gio wäre es sehr gut aufgegangen, wenn er die Bälle anbringt, die er hätte anbringen können. Es waren aber ein paar Entscheidungen von Gio dabei [...] die besser hätten sein können."
Eugen Polanski über Giovanni Reyna
Der Reyna-Plan ging für Gladbach am Ende nicht vollends auf
Der Reyna-Plan ging für Gladbach am Ende nicht vollends auf | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Dieser Plan ging jedoch nicht gewinnbringend auf. Stattdessen gab es unterschwellige Kritik am 23-Jährigen. "Ich glaube, mit Gio wäre es sehr gut aufgegangen, wenn er die Bälle anbringt, die er hätte anbringen können", so Polanski kritisch. Der Cheftrainer der Fohlen schob zudem nach: "Es waren aber ein paar Entscheidungen von Gio dabei, aber auch von anderen Spielern, die besser hätten sein können.“

Wackelt der Kaderplatz gegen Wolfsburg?

Somit bestätigt sich weiterhin der Eindruck, dass der im vergangenen Sommer für vier Millionen Euro von Borussia Dortmund an den Niederrhein gewechselte Transfer von Reyna zum großen Flop wird. In der laufenden Saison kam Reyna lediglich zu 16 Pflichtspielbeteiligungen und absolvierte insgesamt 490 Einsatzminuten in Bundesliga und DFB-Pokal. Dabei gelang dem Mittelfeldspieler lediglich eine Torvorlage.

Es ist wohl gut möglich, dass Gio Reyna für das anstehende Bundesligaduell gegen den VfL Wolfsburg gar nicht erst in den Spieltagskader berufen wird und stattdessen als Zuschauer von außen auf einen Punktgewinn hoffen muss. Gegen Mainz erhielt Reyna noch den Vorzug vor Florian Neuhaus, der bei der letzten Partie nicht mitwirken durfte. Kommt es am kommenden Samstag nun zum umgekehrten Fall und Neuhaus rutscht für Reyna in den Kader?


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