Parallelen zu Kenan Yildiz: Juventus schnappt sich Bayern-Talent
Von Fabian Küpper

Die Talente halten Bayern München dieser Tage in Atem. Nachdem bereits durchsickerte, dass Rechtsverteidiger Magnus Dalpiaz vom AC Mailand umgarnt wird (90min berichtete), ist der Abgang eines anderen Talents in Richtung Italien bereits perfekt.
Adin Licina schließt sich mit sofortiger Wirkung Juventus Turin an. Der Abgang des 18-Jährigen hatte sich dabei bereits seit Längerem abgezeichnet. Schon seit Oktober soll er aufgrund fehlender Perspektive einen Wechsel forciert haben (90min berichtete). Dieses Vorhaben ist jetzt von Erfolg gekrönt.
Auf der Suche nach Spielpraxis
Licina wechselt ablösefrei nach Turin, wo er ab sofort mit den Profis trainieren wird – also genau das, was ihn beim deutschen Rekordmeister verwehrt geblieben war. Über die zweite Mannschaft der alten Dame soll er dabei ausreichend Spielpraxis sammeln.
Ganz aufgegeben haben die Bayern Licina aber noch nicht. Wie Sky berichtet, haben sich die Münchner neben einer Weiterverkaufsbeteiligung von 30 Prozent auch ein Matching Right gesichert. So können sie jedes zukünftige Angebot, das für Licina reinflattert, mitgehen.
Ähnlichkeiten zu Kenan Yildiz
Ein wenig erinnert dieser Wechsel an den von Kenan Yildiz 2022. Auch der türkische Nationalspieler schlug damals mangels Perspektive den Weg zum italienischen Rekordmeister ein – und ist heute der beste Spieler bei den Bianconeri. Interessant: Wie auch Yildiz wird Licina von der Berateragentur Leaderbrock Sports vertreten. Diese war schon beim Wechsel von Yildiz nach Turin federführend.
Für die Bayern ist der Abgang bitter, da sie eigentlich gerne mit dem 18-Jährigen verlängert hätten, allerdings wäre es mit Spielzeit schwierig geworden. Auf Licinas Paradeposition im offensiven Mittelfeld tummeln sich schließlich Jamal Musiala und Serge Gnabry. Und auch Lennart Karl, Harry Kane und Michael Olise haben dort schon gespielt. Insofern ist ein Wechsel aus Licinas Sicht wirklich das Beste.
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