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"Nicht auf den nötigen Niveau": FC Bayern serviert Youngster ab

Rodrigo Dudok hat beim FC Bayern vorgespielt, die Chance aber offenbar nicht nutzen können. Nun geht es für den 19-Jährigen zurück nach Portugal.
VonDominik Hager
Rodrigo Dudok im Duell mit Jean-Paul Ndiaye
Rodrigo Dudok im Duell mit Jean-Paul Ndiaye | Christof Koepsel/GettyImages

Der große Traum von Rodrigo Dudok ist geplatzt. Der uruguayische Offensivspieler, der ein zehntägiges Probetraining am Bayern-Campus absolviert hat, konnte sich nicht für einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister empfehlen. Laut Informationen der Bild hat sich der FC Bayern gegen eine Verpflichtung des Talents entschieden.

Insider Christian Falk zufolge reichten die hinterlassenen Eindrücke nicht aus, um die Bayern-Verantwortlichen von einer Verpflichtung zu überzeugen. Dudok soll zwar sein grundsätzliches Potenzial unter Beweis gestellt haben, jedoch seien mehrere eigene Talente des Rekordmeisters mit ihrer Entwicklung derzeit weiter. "Er ist ein guter Spieler, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf dem Niveau, dass der FC Bayern verlangt", machte Falk deutlich.

Dudok vor Rückkehr nach Portugal

Für Dudok wird es folgerichtig fürs Erste zurück zu seinem Stammklub CF Estrela Amadora gehen. Dort steht er gegenwärtig als Leihspieler unter Vertrag. Der portugiesische Erstligist hat eine Kaufoption und könnte Dudok im kommenden Sommer fest von Stammverein Racing Club de Montevideo verpflichten. Die genauen Konditionen sind allerdings nicht bekannt.

Für das Profi-Team von Montevideo kam der 19-Jährige bereits elfmal zum Einsatz und erzielte ein Tor. In Portugal hat er noch keine Partie bestritten. Dies könnte sich nun nach seiner Rückkehr ändern. Bei Estrela Amadora handelt es sich im Übrigen um den Klub, der unter anderem von Thomas Müller, Mats Hummels, Yann Sommer und Lucas Hernandez übernommen wurde. Die Bayern-Connection dürfte das Probetraining von Dudok mitten in der Saison überhaupt erst ermöglicht haben.

Dudok könnte beim FC Bayern eine zweite Chance erhalten

Gänzlich ausgeschlossen ist es zudem nicht, dass Dudok zu einem späteren Zeitpunkt nochmals bei den Bayern vorspielt. Einfach dürfte es für den Linksaußen aber nicht werden, da die Bayern eine relativ klare Strategie fahren.

In München möchte man in erster Linie auf die Kräfte aus dem eigenen Campus setzen und nur Talente dazuholen, die Qualitativ einen echten Mehrwert bieten. Genau das konnte Dudok nicht beweisen, der nun eine rasante Entwicklung hinlegen müsste, um eine zweite Chance zu erhalten.


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