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Nach starkem Start: Wie läuft es für Gladbach-Flop Cvancara bei Celtic?

Tomas Cvancara erlebte bei Celtic Glasgow einen Start nach Maß. Doch wie läuft es inzwischen bei der Gladbach-Leihgabe?
Tomas Cvancara erlebte einen furiosen Start bei Celtic Glasgow
Tomas Cvancara erlebte einen furiosen Start bei Celtic Glasgow | Paul Devlin - SNS Group/GettyImages

Die Leihe von Tomas Cvancara zu Celtic Glasgow stellte sich sehr schnell als eine richtige Entscheidung heraus. Der Sturm-Flop von Borussia Mönchengladbach konnte sich auch während seiner Hinrunden-Leihe in der Türkei bei Antalyaspor nicht durchsetzen, doch in Schottland lief es gleich zu Beginn deutlich besser.

Schon bei seinem Debüt im Celtic-Trikot gegen den Tabellenführer Heart of Midlothian (2:2) sicherte Cvancara seiner Mannschaft mit einer Torvorlage einen Punkt, ehe er eine Woche später gegen den FC Falkirk (2:0) sein erstes Tor bejubeln durfte.

Cvancara plötzlich auf der Bank - und sticht dann als Joker

Die folgenden neun Pflichtspiele sollten für den Tschechen aber deutlich schlechter laufen. Bis auf eine Torvorlage in der Scottish Premiership gelang Cvancara keine Torbeteiligung mehr, auch beim klaren Ausscheiden gegen den VfB Stuttgart in der Europa League blieb er blass, wurde im Rückspiel sogar nur eingewechselt. Auch in der schottischen Liga verlor Cvancara plötzlich seinen Stammplatz.

Vom kurzzeitigen Formloch ließ sich Cvancara allerdings nicht unterkriegen. Beim Ligaspiel gegen den FC Motherwell wurde der 25-Jährige zur Pause eingewechselt und erzielte dann prompt das wichtige Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 für Celtic. Am Ende gewannen die Bhoys die Partie gegen den direkten Konkurrenten mit 3:1 - auch dank Joker Cvancara.

Der Gladbach-Profi darf nun hoffen, in den kommenden Spielen wieder eine größere Rolle spielen zu dürfen. Denn es geht auch um seine persönliche Zukunft. Im offiziellen Klub-Podcast von Celtic bemängelte Cvancara kürzlich die mangelnde Unterstützung in Mönchengladbach, was darauf hindeutet, dass er gedanklich schon mit der Borussia abgeschlossen hat.

Dank einer Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro kann Celtic Cvancara im Sommer fest verpflichten. Am Niederrhein ist sein Vertrag derweil noch bis Sommer 2028 gültig. Jetzt liegt es am Stürmer, bis Saisonende genügend Argumente zu sammeln, damit diese von den Celtic-Bossen schlussendlich auch gezogen wird.

Ärger mit dem Nationaltrainer

Zusätzlich zu Cvancaras offener Situation im Klub gibt es auch Fragezeichen hinsichtlich seiner Nationalmannschafts-Karriere. Der achtfache Nationalspieler stand zuletzt im Oktober 2024 für Tschechien auf dem Platz. Auch für die anstehenden WM-Playoffs verzichtete Nationalcoach Miroslav Koubek auf den Angreifer. Für Tschechien geht es am 26. März zunächst gegen Irland. Sollte man sich durchsetzen, wartet Dänemark oder Nordmazedonien als letzte Hürde zum WM-Ticket.

Koubek hatte Cvancaras Nicht-Nominierung unter anderem darin begründet, dass die WM für Cvancara nicht oberste Priorität hätte. Daraufhin reagierte sein Berater David Nehoda auf Social Media. Cvancara teilte den Beitrag nun auf seinem Instagram-Profi.

Darin heißt es: "Die Erklärung für Tomas Cvancaras Nichtberücksichtigung im Nationalmannschaftskader ist völlig irreführend und aus dem Zusammenhang gerissen. Sie steht in keinem Zusammenhang mit dem vollständigen Interview, das vor fünf Wochen mit Celtic TV stattfand. Niemand aus dem Management der Nationalmannschaft hat Kontakt zu Tomas, und das war auch in der Vergangenheit nicht der Fall. Es erscheint mir sehr seltsam, Informationen über einen Spieler und seine aktuelle Situation im Verein ausschließlich aus den Medien zu beziehen. Sollte Tomas den Fans etwa nach nur drei Spielen für Celtic mitteilen, dass die Nationalmannschaft seine Priorität ist? Was soll das denn?"

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