"Keine Unterstützung des Trainers": Cvancara packt über Gladbach-Tiefpunkt aus
Von Yannik Möller

Zumindest der Start in seine Leihe bei Celtic Glasgow ist für Tomas Cvancara bislang sehr vielversprechend verlaufen (90min berichtete). In seinen ersten vier Liga-Einsätzen, von denen er gleich dreimal in der Startelf steht, konnte er bereits ein Tor und zwei Vorlagen sammeln.
"Ich weiß, dass ich hier einen guten Start hatte. Aber das war nach meinem Wechsel nach Deutschland auch der Fall. Ich will weitermachen und beweisen, warum ich geholt wurde", äußerte sich Cvancara hoffnungsvoll im Club-Podcast von Celtic (via RP). Sein Ziel sei es, seinem neuen Verein zu zeigen, "dass sie mich verpflichten müssen". Zunächst ist der 25-jährige Tscheche bis zum Saisonende von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen.
Cvancara war "mental am Boden"
In dem Podcast sprach Cvancara auch über die schwierigen Phasen bei der Fohlenelf. Dabei nannte er explizit den Winter der Saison 2023/24. "Ich habe das Momentum auf meiner Seite gespürt. Dann bin ich zum Nationalteam und habe mir einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. Wir wussten zu dem Zeitpunkt aber nicht, dass es so schlimm ist", blickte der Offensivspieler zurück. Rund zweieinhalb Monate lang musste er aussetzen.
"Das war eine schwierige Zeit", betonte Cvancara und führte aus: "Ich habe kein Selbstbewusstsein gespürt und auch nicht die Unterstützung des Trainers. Aber ich weiß, dass ich in erster Linie auf mich selbst schauen muss. Ich habe zu dem Zeitpunkt auch nicht meine Leistung gebracht."
Damit bezog er sich auf Gerardo Seoane, unter dem er einen schweren Stand hatte. Mental sei er zu dieser Zeit "am Boden" gewesen, weil ihn die Verletzung damals inmitten einer positiven Formkurve erwischt und deutlich zurückgeworfen hatte.
"Ich bin glücklich, dass ich jetzt in einem neuen Klub bin, der mir vertraut und bei dem ich zeigen kann, was ich draufhabe", gab sich Cvancara umso selbstbewusster und optimistischer, was die restliche Saison in Glasgow betrifft. Die Schotten können den Angreifer per Kaufoption für acht Millionen Euro fest verpflichten.
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