Max Eberl wird seinen Job als Bayern-Sportvorstand mit großer Wahrscheinlichkeit behalten. Der Kaderplaner hat von Uli Hoeneß jüngst Rückendeckung erhalten, worüber er sich sehr dankbar zeigt. "Ich war sehr glücklich mit Uli‘s Worten am Donnerstag. Da mache ich kein Geheimnis daraus. Man hört lieber Lob als Kritik", machte Eberl der Bild zufolge deutlich.
Der Sportvorstand möchte weiterhin mit Taten überzeugen und am Ende von den Verantwortlichen grünes Licht bekommen. "Ich versuche, gute Arbeit für den FC Bayern zu leisten und die Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass ich keine schlechte Wahl bin. Am Ende entscheidet der Aufsichtsrat. Wenn sie wollen, dass ich weitermache, dann bin ich bereit", verdeutlichte der bis 2027 gebundene Bayern-Sportvorstand.
Hoeneß mit Rückendeckung für Eberl
Derzeit stehen alle Zeichen auf Verlängerung, was auch die jüngsten Worte von Hoeneß unterstreichen. Der Ehrenpräsident hatte im Rahmen des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern erklärt, dass er die Chance auf eine gemeinsame Zukunft mit Eberl auf derzeit 100 Prozent einschätzen würde.
Vor wenigen Monaten hatte Hoeneß diese noch auf 60:40 beziffert und damit ein enormes mediales Echo ausgelöst. Hoeneß entschuldigte sich außerdem für seinen Umgang mit Eberl, da seine Aussagen ausgerechnet einen Tag vor dem Pokalfinale veröffentlicht wurden.
Hainer zeigt sich zufrieden mit dem Transferfenster
Herbert Hainer äußerte sich ebenfalls zur 100-Prozent-Aussage von Hoeneß, blieb in Zukunft auf die Eberl-Zukunft aber eher defensiv. "Ich gehe davon aus, dass Uli meinte, wir seien sehr zufrieden mit diesem Transferfenster. Wir hatten uns vorher geeinigt, dass wir zwei Positionen stärken wollten: eine Backup-Option im Angriff und mehr Tempo in der Abwehr. Ich bin überzeugt, dass wir diese Bedürfnisse mit zwei sehr guten Spielern abgedeckt haben", zeigte er sich zufrieden mit den beiden Neuzugängen.
Auch in Sachen Verkäufen sieht Hainer eine positive Entwicklung. "Gleichzeitig glaube ich, dass wir auch mehr als zehn Spieler abgegeben und Transfererlöse erzielt haben, was ein weiteres Ziel war. Wir haben noch vier Wochen Fensterzeit, um möglicherweise für ein oder zwei weitere Spieler Vereine zu finden", machte er deutlich. Dabei bezieht er sich wohl auf Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza, die noch zu Geld gemacht werden sollen.
Die Zukunft von Eberl sei jedoch "eine Angelegenheit des Aufsichtsrats", der die "richtige Entscheidung treffen" werde. "Das gilt auch für Jan-Christian Dreesen. Wir sind mit der Arbeit, die er geleistet hat, genauso zufrieden", erteilte er dem Bayern-CEO ein Lob.
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