Unmittelbar vor dem Finale im DFB-Pokal machten Äußerungen von Uli Hoeneß über die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern die Runde. Gegenüber dem Spiegel hatte er von einer 60:40-Chance gesprochen, dass der Sportvorstand eine Vertragsverlängerung bekäme. Eine Aussage, die insbesondere durch das Timing, aber auch diese Vehemenz für sehr viel Aufsehen gesorgt hatte.
Inzwischen hat sich Hoeneß darüber ein paar Gedanken gemacht. Im Nachhinein habe er sich "unheimlich über mich selbst geärgert", wie er nun im Rahmen des Testspiels beim FC Rottach-Egern (15:0-Sieg) beteuerte (via Sky).
Hoeneß mit Entschuldigung an Eberl – Chance auf Verbleib bei inzwischen 100 Prozent
"Dass ich so naiv und der Meinung war, dass dieses Interview, das am Freitagabend in Berlin stattgefunden hat, die Woche drauf am Freitag herauskommt, weil der Spiegel ja normalerweise eine Woche Vorlauf hat. Aber offensichtlich haben ihnen meine Aussagen so gut gefallen, dass sie es am Samstagmorgen schon in die Öffentlichkeit gebracht haben", führte Hoeneß zu den zeitlichen Rahmenbedingungen seiner getätigten Aussage aus.
Vor allem so kurz vor dem Pokalfinale sei Eberl dadurch "nicht gut behandelt" worden, gab der Ehrenpräsident zu.
Deshalb habe er sich auch bei Eberl dafür entschuldigt, so Hoeneß weiter. Auch der Manager hatte zuvor von einer gemeinsamen Aussprache gesprochen. Mittlerweile, so führte das noch immer aktive Aufsichtsratsmitglied aus, würde er die Chance auf einen Verbleib des Sportvorstands "auf 100" Prozent einschätzen. Eberls Vertrag ist noch bis Sommer 2027 datiert, doch nun sieht alles danach aus, als dürfe er sich über eine Verlängerung freuen.
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