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Klartext oder Durchhalteparole? Krösche erklärt brisante Riera-Entscheidung

Die Berichterstattung rund um Eintracht Frankfurt und insbesondere Albert Riera wird nicht ruhiger.
Markus Krösche (l.) und Albert Riera (2.v.l)
Markus Krösche (l.) und Albert Riera (2.v.l) | picture alliance/GettyImages

Die Saison 2025/26 hatte man sich bei Eintracht Frankfurt sicherlich anders vorgestellt. Neben vielen Unrundheiten auf dem Rasen sorgten auch so manche Geschichten abseits des Platzes für Aufsehen und Wirbel.

Ein Beispiel dafür ist unter anderem die Entscheidung, sich während der laufenden Spielzeit von Cheftrainer Dino Toppmöller zu trennen und den hierzulande eher unbekannten Spanier Albert Riera an seiner Stelle zu positionieren.

Riera sorgte aber aufgrund einiger zumindest gewagter Aussagen selbst häufig für Reibung und scheint nicht in ruhigere Fahrwasser zu kommen. Das hat zur Folge, dass viele bereits mit einem frühen Aus für den neuen Trainer am Main spekulieren. Nun äußerte sich Eintracht-Boss Markus Krösche zu seinem Trainer bei der SGE.

Krösche unzufrieden mit Eintracht-Saison

Auf der OMR-Messe (Online Marketing Rockstars, Anm. d. Red.) machte Krösche als Gast auf der Bild-Bühne deutlich, dass er mit der laufenden Spielzeit alles andere als zufrieden ist. "Wir sind nicht zufrieden, wie wir Fußball spielen. Wir sind hinter unseren Erwartungen, was die Punkte angeht“, so der Frankfurter Sportvorstand unmissverständlich.

"Wir sind nicht zufrieden, wie wir Fußball spielen. Wir sind hinter unseren Erwartungen, was die Punkte angeht."
Markus Krösche

Dennoch wolle Krösche nicht die Nerven verlieren und einen kühlen Kopf bewahren. "Wichtig ist es, die Ruhe zu behalten. Ich habe das Glück, dass ich von meinen Eltern eine gewisse Ruhe mitbekommen habe.“

Gute Nerven hatte der SGE-Boss auch bei der vorläufigen Entscheidung um Albert Riera gebraucht, der am kommenden Freitag gegen Borussia Dortmund vermutlich sein persönliches Endspiel bestreitet.

Krösche über Riera: "Man kann Dinge diplomatischer lösen"

Krösche äußerte sich auf der Bild-Bühne auch auf den Spanier angesprochen mit recht klaren Worten. "Albert ist eine sehr starke Persönlichkeit, er hat eine klare Meinung zu Themen, die äußert er. Jeder hat seinen Stil, er hat seinen Stil. Man kann Dinge diplomatischer lösen. Aber du brauchst Persönlichkeiten.“ Mit dieser Persönlichkeit wollte Krösche eine andere Art Trainer auf Dino Toppmöller folgen lassen, wie der 45-Jährige nun erklärte. Es war wichtig, einen Gegenpart zu haben, einen Kontrast, einen anderen Impuls zu setzen", so Krösche.

"Wir sollten gemeinschaftlich diesen Weg gehen [...] Es geht darum, gemeinsam aus der schwierigen Situation herauszukommen."
Markus Krösche

Riera erhält vorerst noch für ein Spiel die Rückendeckung von Krösche, der auch verdeutlichte: "Wir sollten gemeinschaftlich diesen Weg gehen. Wir wollen gemeinsam die letzten beiden Spiele erfolgreich gestalten, und wir müssen uns alle auf Dortmund konzentrieren. Wir müssen sehen, dass wir, die Mannschaft, jeder Einzelne seine Aufgabe erfüllt.“

Krösche versuchte in diesem Zug auch, die Eintracht zu einen und die Sinne für das Duell gegen den BVB zu schärfen. "Es geht darum, gemeinsam aus der schwierigen Situation herauszukommen.“ 

Dass Albert Riera auch nach dieser Saison noch eine Zukunft bei Eintracht Frankfurt hat, ist dennoch zunehmend fraglich - auch weil die Störgeräusche rund um den Spanier einfach nicht abreißen wollen.


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