Kane macht Jagd auf Lewandowski-Rekord: So reagiert der Pole

Harry Kane kommt dem Tor-Rekord von Robert Lewandowski näher. Dieser bleibt jedoch entspannt.
Harry Kane macht Jagd auf die Lewandowski-Marke
Harry Kane macht Jagd auf die Lewandowski-Marke | NurPhoto/GettyImages

Harry Kane liefert in der laufenden Saison Tore wie am Fließband und hat noch immer die Chance, den Tor-Rekord von Robert Lewandowski zu knacken. Der Pole hatte in der Saison 2020/21 41 Treffer erzielt - und damit noch einen Vorsprung von elf Toren auf Kane, der am vergangenen Wochenende die 30er-Marke erreicht hat.

Robert Lewandowski lässt es aber selbst eher kalt, dass sein Rekord gebrochen werden könnte. "Harry schießt immer so viele Tore, er spielt wirklich gut und leistet große Arbeit", sagte der Pole im Interview mit Sky. Dank ihm könne er "jetzt noch stolzer auf den Rekord sein". Lewandowski verwies außerdem darauf, dass er in der besagten Rekord-Saison ja gar nicht alle Spiele machen konnte und noch mehr im Tank gehabt hätte.

"Und dann habe ich gesehen, dass ich das in 29 Spielen geschafft habe. Wenn ich 34 Spiele gespielt hätte, könnte ich mir vorstellen, dass ich sogar noch mehr Tore geschossen hätte", verdeutlichte er.

Kane fehlt gegen Gladbach - sieht sich aber in guter Position

34 Bundesliga-Spiele wird Kane in der laufenden Spielzeit aber auch nicht mehr bestreiten können. Gegen Gladbach verzichtet Vincent Kompany auf den leicht angeschlagene Engländer, der bis jetzt alle 24 Bundesliga-Matches bestritten hat.

Kane bleiben nach dem Gladbach-Spiel noch neun Partien, um die Lewandowski-Marke zu knacken. Mit elf Toren würde er den Rekord einstellen und mit zwölf Treffern sogar brechen. Der Bayern-Star traut es sich selbst zu, Lewandowski zu übertreffen. "Ich bin sicher in einer guten Position", betonte Kane.

Lewandowski vor dem Tor noch effizienter als Kane

Der Engländer benötigt in der laufenden Saison 64,9 Minuten pro Treffer. Rechnet man das hoch, bräuchte Kane noch 714 Minuten, um den Lewandowski-Rekord einzustellen und 779 Minuten, um die Marke zu übertreffen. Nach dem Gladbach-Spiel bleiben Kane noch 810 Minuten, um Lewandowski zu knacken. Bleibt seine Treffer-Quote ähnlich, müsste er also alle Spiele bestreiten und meist auch fast über die volle Länge gehen.

Lewandowski hatte für seine 41 Tore im Übrigen 2463 Minuten benötigt. Das sind umgerechnet 60,1 Minute pro Tor. In Sachen Effizienz ist der Pole also unabhängig vom Tor-Rekord eine Klasse für sich, wobei man anmerken muss, dass sich Kane und Lewandowski auch vom Aktionsradius und ihrer Spielweise recht deutlich unterscheiden.

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