Gibt der VfB Stuttgart auf dem letzten Drücker noch einen Leistungsträger ab. Die Zahl der Interessenten an Mittelfeldspieler Bilal El Khannouss scheint immer größer zu werden. Schon länger bekannt ist, dass Newcastle United sich mit dem Marokkaner auseinandersetzen soll.
Laut Informationen des Kicker sind aber auch der FC Everton, Tottenham Hotspur und Crystal Palace am 22-Jährigen interessiert. Zudem sollen finanzstarke Klubs aus Saudi-Arabien inzwischen mitmischen. Alle haben aber eine Sache gemeinsam: Sie spielen im Gegensatz zum VfB in der anstehenden Saison nicht in der Champions League
El Khannouss war erst im vergangenen Sommer per Leihe und Kaufoption zum VfB gewechselt. Der Offensivspieler zeigte von Beginn an starke Leistungen, spielte jedoch nach dem Afrika-Cup in der Winterpause unbeständiger. Neun Pflichtspieltore und sieben Assists sprechen unter dem Strich dennoch für eine starke Debüt-Saison. Nicht umsonst zögerten die Schwaben nicht und zogen die Kaufoption, um El Khannouss langfristig zu binden.
Wie aber auch das Beispiel Nick Woltemade im Vorsommer gezeigt hat, hat jeder Spieler auch seinen Preis. Sieht man sich die Summen an, die in der Premier League gezahlt werden, könnte durchaus ein sehr lukratives Angebot im Schwabenland ankommen. Bei Summen ab 50 Millionen Euro dürften die Verantwortlichen gesprächsbereit sein. Der Kicker bezeichnet die Zukunft des Marokkaners aktuell als offen.
Bouanani soll wohl verliehen werden
Tendenziell noch wahrscheinlicher ist jedoch ein zumindest vorläufiger Abgang von Badredine Bouanani. Der Flügelspieler kam im letzten Sommer gemeinsam mit El Khannouss als Woltemade-Ersatz, spielte aber in seiner ersten VfB-Saison keine große Rolle. Der 17-Millionen-Mann kam in der letzten Saison wettbewerbsübergreifend 32-mal zum Einsatz, fungierte aber meist nur als Joker und erzielte keinen Treffer. Wie Kicker und Bild übereinstimmend berichten, favorisieren die VfB-Verantwortlichen beim 21-Jährigen eine Leihe, um ihn mehr Spielzeit zu ermöglichen.
Darum wäre ein Abschied von El Khannouss bitter
Mit Chris Führich, Jamie Leweling, Tiago Tomas und Neuzugang Leo Sauer haben die Schwaben zahlreiche Optionen auf dem Flügel. Folgerichtig könnte man auf Bouanani verzichten. Bei El Khannouss wäre hingegen die Gefahr groß, dass Qualität verloren geht, die man auf dem letzten Drücker auch nicht mehr ersetzen kann. Selbst wenn El Khannouss in seinem ersten Jahr in Stuttgart noch nicht alles gezeigt hat, war ganz klar zu sehen, dass er zu den besten Fußballern gehört, die der Verein lange gesehen hat.
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