Inklusive Boni kostete Badredine Bouanani den VfB Stuttgart vor einem Jahr rund 17 Millionen Euro. Doch der 21-jährige Flügelspieler konnte dieser Summe bisher zu keinem Zeitpunkt gerecht werden. Die Verantwortlichen der Schwaben scheinen nicht gerade zuversichtlich zu sein, dass ihm der Durchbruch in seinem zweiten Jahr gelingt.
Wie die Bild berichtet, soll Bouanani den VfB bis zum Ende des Sommertransferfensters auf Leihbasis verlassen. Dies haben die Verantwortlichen des Bundesligisten beschlossen, nachdem der Spieler beim ersten Pflichtspiel der neuen Saison gegen Hansa Rostock (4:0) nicht einmal im Kader stand.
Bouanani trotz Extra-Schichten hinten dran
Der Spieler scheint mit der Entscheidung einverstanden zu sein, um in der neuen Saison mehr Spielpraxis zu sammeln. In der vergangenen Saison kam Bouanani wettbewerbsübergreifend zwar zu 32 Einsätzen für den VfB, stand aber nur elfmal in der Startelf. In der Bundesliga gelang dem ehemaligen Star von OGC Nizza dabei kein einziger Treffer.
Obwohl in seiner zweiten Saison alles besser werden sollte und Bouanani in der Sommerpause sogar Extraschichten mit einem Individualtrainer absolvierte, scheinen andere Spieler auf den Außenpositionen weiterhin die Nase vorn zu haben. Auf der rechten Seite, wo sich der Algerier zu Hause fühlt, hat er mit Jamie Leweling und Tiago Tomas namhafte Konkurrenz
Geld oder Spielzeit: VfB strebt gleiches Leih-Modell wie bei Milosevic an
Ob eine Leihe bis zum Transferschluss am Dienstag zustande kommt, ist offen. Doch immerhin soll es Interesse an Bouanani aus der Bundesliga und aus Frankreich geben. Laut Bild könnte dabei ein ähnliches Modell greifen, wie es bereits bei der Leihe von Jovan Milosevic zu Werder Bremen zum Tragen kam. Der Abnehmer zahlt eine hohe Leihgebühr, die sich mit jedem Einsatz des Spielers verringert.
Neben Bouanani dürfen sich bis Dienstagabend auch Jeremy Arévalo und Lazar Jovanovic nach neuen Klubs umsehen. Insgesamt würde der VfB somit gerne noch drei Spieler verleihen.
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