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"Here We Go" - Was war eigentlich die erste Transfermeldung von Fabrizio Romano?

Fabrizio Romano hat schon unzählige Transfermeldungen rausgehauen – doch was war eigentlich seine erste?
Transferinsider Fabrizio Romano
Transferinsider Fabrizio Romano | Nicolò Campo/GettyImages

Ein begnadeter Fußballer war Transferexperte Fabrizio Romano nach eigenen Aussagen nie, doch sein Weg im Sportjournalismus ebnete eine Bühne für einen nie zuvor dagewesenen Zweig der Transferberichterstattung. Heute gilt der Italiener als Nonplusultra des Transfergewerbes und beliefert Fans mit zuverlässigen News und Transfermeldungen. Ihm ist es zu verdanken, dass das Transfer-Business mittlerweile eine Show für sich ist und Fans auf der ganzen Welt in seinen Bann zieht. Doch wie wurde Romano eigentlich zum Transferguru von heute, und was war seine allererste große Transfermeldung?

Romano und seine ersten Schritte im Transferjournalismus

Schon in jungen Jahren entdeckte Fabrizio Romano seine Leidenschaft für Wechselgeschichten im Fußball und machte als 18-Jähriger die ersten Schritte in diesem damals noch eher unbeleuchteten Bereich. Damals gab es zwar Transfers, doch dass diese in großem Stil so wie heute vermeldet wurden, war zu dieser Zeit noch nicht der Fall.

Mit 19 heuerte Romano dann bei Sky Italia an und baute sich allmählich ein breites Netzwerk aus Kontakten in der Branche auf, das ihm auch Jahre später noch hilfreich sein sollte - bis heute. Heute hat Romano allein bei Instagram 43,5 Millionen Follower, die nur auf seine berühmten Beiträge warten. Auch bei X ist Romano mit 27 Millionen Followern gut aufgestellt, und sein YouTube-Kanal hat ebenfalls knapp drei Millionen Abonnenten.

Starallüren hat sich der bodenständige Italiener dabei jedoch nicht angeeignet. "Ich fühle mich überhaupt nicht wie ein Star. Journalisten sind meiner Meinung nach keine Stars, wir schreiben und veröffentlichen Nachrichten über echte Stars. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir diese Publicity nicht guttut, und ich bin allen, die mir folgen, dankbar", sagte er einst bescheiden in einem Interview.

Was war eigentlich die erste große Transfernews von Romano?

Interessante Geschichte: Noch weit vor seiner großen Karriere soll Romano im Alter von zarten 16 Jahren bereits seine erste kleine Transfermeldung gemacht haben. Durch einen Kontakt zu einem italienischen Agenten erfuhr er, dass ein spanischer Jugendspieler vor einem Wechsel nach Italien stand. Genau dieser Wechsel wurde später offenbar Realität und zu seinem ersten kleinen Erfolg.

"Der erste Transfer, von dem ich erfuhr und über den ich berichtete, war der von Mauro Icardi von Sampdoria zu Inter Mailand im Jahr 2013. Ich war der Erste, der diese Information hatte [...]."
Fabrizio Romano
Der Transfer von Mauro Icardi zu Inter Mailand war die erste Transfermeldung von Fabrizio Romano
Der Transfer von Mauro Icardi zu Inter Mailand war die erste Transfermeldung von Fabrizio Romano | Claudio Villa/GettyImages

Zu seiner ersten wirklich wichtigen Meldung äußerte sich Romano selbst vor einiger Zeit in einem Interview. Dabei ging es um den Transfer eines ehemaligen argentinischen Nationalspieler in der Serie A. "Der erste Transfer, von dem ich erfuhr und über den ich berichtete, war der von Mauro Icardi von Sampdoria zu Inter Mailand im Jahr 2013. Ich war der Erste, der diese Information hatte, und das hat mir in meiner weiteren Karriere sehr geholfen." Der Wechsel des heutigen Profis von Galatasaray Istanbul ereignete sich damals im Sommer 2013 und kostete die Nerazurri 13 Millionen Euro Ablöse. Unzählige weitere Meldungen sollten für Romano seither folgen.

Das mittlerweile berühmte "Here We Go” kam allerdings erst weit nach seinem Einstieg in den Sportjournalismus und die Transferberichterstattung. Im Jahr 2021 führte eine Berichterstattung über ein Transfergeschehen rund um Manchester United zu seinem heutigen Markenzeichen, den fixen Transfermeldungen. Eigentlich wollte Romano damit nur eine einmalige Transferentscheidung bei den Red Devils vermelden. Von da an wollten seine Fans diesen Spruch bei ähnlichen Meldungen aber immer wieder hören und schufen so quasi das Markenzeichen des Italieners in seinem Berufsfeld.

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