Bis zur Verleihung des Ballon d’Or sind es zwar noch über fünf Wochen, doch die große Gala beherrscht schon jetzt die Schlagzeilen. Während vorwiegend über Lamine Yamal und Kylian Mbappé gesprochen wird, darf sich auch Harry Kane Chancen ausrechnen, in diesem Jahr mit dem Titel für den besten männlichen Fußballer der Welt ausgezeichnet zu werden.
Für den Stürmer des FC Bayern macht es den Ballon d'Or noch besonderer, dass das Event in diesem Jahr erstmals nicht in Paris, sondern in Kanes Geburtsstadt London stattfindet: "Ja, viele Leute haben mich darauf angesprochen, und vielleicht ist es ein gutes Omen", sagte der 33-Jährige gegenüber der Marca.
"Es ist schon ein seltsames Gefühl zu wissen, dass es dieses Jahr dort stattfinden wird", so Kane weiter. "Wir müssen einfach abwarten, was passiert."
Kane hält sich zurück, spricht aber von "unglaublicher" Saison
Während gerade Lamine Yamal und Mbappé zuletzt offensiv für sich warben, geht Kane deutlich zurückhaltender an das Thema Ballon d’Or heran. In der Saison 2025/26 ließ der Torjäger ohnehin lieber seine Leistungen auf dem Platz für sich sprechen.
"Es ist kompliziert. Ich habe noch nie gerne allzu viel über mich selbst gesprochen", gibt sich Kane bescheiden. Er wisse gleichzeitig aber auch, "dass die vergangene Saison unglaublich war - sowohl für mich persönlich als auch für die Mannschaft. Es war mit Abstand die beste Saison meines Lebens. Dass ich 73 Tore erzielt habe - die zweithöchste Anzahl in der Geschichte -, spricht natürlich für sich. Darauf bin ich unglaublich stolz."
Es bleibt abzuwarten, ob Kanes Leistungen in seiner Heimatstadt tatsächlich belohnt werden. Neben dem Stürmer gehören mit Michael Olise, Luis Díaz und Dayot Upamecano auch drei weitere Spieler des FC Bayern zu den insgesamt 30 Nominierten. Von den Münchnern hat aber wohl einzig Kane realistische Chancen auf den Goldenen Ball.
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