Abgespeckter FCN-Kader: So planen die Bosse auf dem Transfermarkt
Von Dominik Hager

Der 1. FC Nürnberg hat das geschafft, was nach den Weihnachtstagen nur äußerst wenige schaffen: nämlich deutlich schlanker ins neue Jahr zu starten. Der Kader ist nach gleich sechs Abgängen deutlich kleiner als vor der Winterpause. Gleichzeitig hat sich auf der Zugangsseite bislang gar nichts getan.
Noch bleibt den Verantwortlichen bis zum 2. Februar Zeit, um Verstärkungen an Land zu ziehen. Bedarf gibt es insbesondere aufgrund des überraschenden Leihabbruchs von Pape Demba Diop, der fortan für Toulouse spielen wird.
Sportboss Joti Chatzialexiou bestätigte im Gespräch mit der Bild, dass noch was passieren soll. "Priorität hat für uns derzeit die Suche nach einem neuen Mittelfeldspieler, weil der Diop-Abgang uns doch wehgetan hat. Hier wollen wir so nachlegen, dass wir wieder eine größere Konkurrenzsituation im Mittelfeld haben", schilderte er.
Stepanov-Zukunft offen: Kommt noch ein neuer Stürmer?
Offen ist hingegen, ob ein neuer Angreifer kommt. Eigentlich war das zwar geplant, jedoch konnte sich Youngster Piet Scobel zuletzt eindrucksvoll in Szene setzen. Der 20-Jährige schnürte einen Doppelpack gegen Elversberg und erhielt ein Sonderlob von Miroslav Klose. "Es könnte vielleicht eine Verstärkung für die Offensive geben, aber das muss man noch abwarten", erklärte Chatzialexiou.
Abhängen könnte das auch vom weiteren Vorgehen bei Artem Stepanov. Der 18 Jahre alte Leihspieler möchte die Nürnberger wohl vorzeitig verlassen, da er zu wenige Einsatzzeiten erhält. Klose wollte jüngst nicht dementieren, dass hier noch was passieren könnte.
Der Club konnte sich jüngst auf den achten Platz in der 2. Bundesliga nach oben schieben. Die Aufstiegsplätze sind noch immer weit entfernt, jedoch muss man schauen, was die Saison noch mit sich bringen könnte. Es könnte sich schon lohnen, auf dem Transfermarkt noch eine echte Verstärkung an Land zu ziehen.
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