FCN an HSV-Reservist dran - konkrete Verhandlungen
Von Jan Kupitz

Beim Hamburger SV dürfte es in der letzten Woche der Transferperiode noch den einen oder anderen Abgang geben. Silvan Hefti soll beispielsweise in die USA wechseln, während Gui Ramos vor einem Transfer nach China steht.
Auch Immanuel Pherai könnte die Rothosen noch verlassen und in die 2. Bundesliga wechseln. Wie die Bild berichtet, soll der Spielmacher der "Top-Kandidat" beim 1. FC Nürnberg sei; die Verhandlungen mit den Franken konkretisieren sich demnach.
Nach der schweren Verletzung von Alexander Røssing-Lelesiit, dem wegen einer Verletzung der Syndesmose das Saison-Aus droht, zögern die HSV-Bosse zwar noch, ob sie Pherai die Freigabe erteilen. Doch weil dem Vernehmen nach ohnehin noch ein neuer Flügelspieler kommen soll, ist eine Trennung von Pherai durchaus realistisch. Die Bild schreibt, dass "grundsätzlich alles" für einen Wechsel spreche.
Pherai beim HSV kein Faktor
Pherai steht in der laufenden Saison bei lediglich 25 Minuten in der Bundesliga sowie 29 Minuten im DFB-Pokal - natürlich eine bittere Bilanz für den feinen Techniker, der 2023 für 750.000 Euro von Eintracht Braunschweig zum HSV gekommen war. Während er bei den Niedersachsen zu den besten Spielern der 2. Bundesliga gehörte, konnte er sein Potenzial in Hamburg seit dem Wechsel nicht wirklich abrufen. Die Bundesliga scheint jedenfalls eine Nummer zu groß für den 24-Jährigen zu sein.
Pherai steht noch bis 2027 beim HSV unter Vertrag; dem Bericht zufolge ist sowohl eine Leihe mit Kaufoption als auch ein fester Wechsel denkbar. Die Franken stehen zudem unmittelbar vor der Verpflichtung von Rabby Nzingoula, der per Leihe plus Kaufoption (vier Millionen Euro) von Racing Straßburg kommen soll.
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