Nach Verletzungsschock im Derby: So ändert der HSV die Transfer-Pläne
Von Yannik Möller

Keine Viertelstunde dauerte es, da musste Alexander Røssing-Lelesiit bereits ausgewechselt werden. In der siebten Minute wurde der Offensivspieler des Hamburger SV beim Stadtderby gegen den FC St. Pauli grob gefoult. Die spätere Diagnose: Ein "hochgradiger Riss der Syndesmose im Sprunggelenk". Damit wird er voraussichtlich mehrere Monate fehlen - das vorzeitige Saison-Aus droht (90min berichtete).
Dem Hamburger Abendblatt zufolge hat der Ausfall von Røssing-Lelesiit auch direkte Auswirkungen auf die Transferpläne des Aufsteigers. Die Verantwortlichen schauen sich nun aktiv nach möglicher Verstärkung für die Außenbahn um.
Eine bereits zeitnahe Verpflichtung zeichne sich bislang aber nicht ab, heißt es. Bedeutet: Der HSV wird die Zeit bis zum nächsten Montagabend, wenn das Winter-Transferfenster wieder schließt, wohl ausgiebig nutzen. Es deute zurzeit vieles auf einen Last-Minute-Transfer hin, so das Abendblatt weiter. Immerhin hatten sich die Hamburger bislang nicht nach potenziell interessanten Spielern auf dieser Position umschauen müssen, wenngleich auch Jean-Luc Dompé mit seinen Achillessehnenproblemen noch nicht wieder vollumfänglich fit und einsatzbereit ist.
Røssing-Lelesiit war soweit als erste Alternative zu Dompé angedacht - die nun aber wegbricht. Es würde überraschen, sollte der 19-jährige Norweger in dieser Saison noch eine Rolle spielen. Denkbar scheint daher auch eine Leihe bis zum Sommer zu sein. Eine feste Verpflichtung wäre nicht zwingend notwendig.
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