Favorisierte Nachholtermine für ausgefallene Bundesligaspiele durchgesickert

Die DFL scheint sich bei der Suche nach einem passenden Nachholtermin für die ausgefallenen Bundesligaspiele des vergangenen Wochenendes auf ein bestimmtes Zeitfenster festgelegt zu haben.
Werder Bremen
Werder Bremen / picture alliance/GettyImages
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Wintersturm Elli schlug auch an der Weser zu und so war die Partie zwischen Werder Bremen und der TSG 1899 Hoffenheim eine von insgesamt zwei Bundesligaspielen, die an diesem Wochenende wetterbedingt und dem Schneefall geschuldet abgesagt wurden. Somit gehörten die Bremer Profis zwar zu den wenigen, die beim Auftakt ins Fußballjahr 2026 noch die Füße hochlegen durften, doch mit dem nun ausstehenden Nachholtermin dürfte es schon zeitnah zu englischen Wochen kommen.

Gleiches gilt für die beiden Teams aus dem zweiten abgesagten Spiel dieses Spieltags zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig. Auch diese beiden Teams mussten ihr Aufeinandertreffen vertagen und warten auf einen Nachholtermin.

DFL scheint sich auf Favoriten für Nachholtermine festgelegt zu haben

Nun scheint auch der Plan der DFL festzustehen, wann die Partie zwischen Werder Bremen und der TSG Hoffenheim nachgeholt werden soll. Dabei stehen nach Angaben der BILD nun wohl zwei Termine zur Auswahl. Wie durchgesickert sein soll, favorisiert die DFL entweder Dienstag den 27. oder Mittwoch den 28. Januar, um den Spielausfall an diesem Wochenende schnellstmöglich wettzumachen. Das Bremer Nachholspiel gegen die Kraichgauer würde somit zwischen die Partien gegen Bayer 04 Leverkusen auswärts am 24. Januar und das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 31. Januar fallen.

Auch am Millerntor in Hamburg war an Fußball nicht zu denken
Auch am Millerntor in Hamburg war an Fußball nicht zu denken / picture alliance/GettyImages

Es ist also gut möglich, dass Werder Bremen einen der angeblich favorisierten Termine bekommt und das andere nachzuholende Spiel am zweiten im Raum stehenden Tag stattfindet. Da alle vier von den wetterbedingten Ausfällen betroffenen Vereine nicht im internationalen Geschäft stehen, haben die Verantwortlichen für die Spieltagsplanung bei der DFL einen gewissen Handlungsspielraum.

Sollte sich dieses Zeitfenster auch für RB Leipzig bewahrheiten, würde das Nachholspiel in Hamburg zwischen den Duellen gegen Heidenheim und Mainz stattfinden.

Champions League könnte Anstoßzeit beeinflussen

Die einzige Einschränkung wäre dabei aber wohl, dass die Partien bis spätestens 19 Uhr angepfiffen werden müssen, da in einem späteren Zeitraum auch die Endphase der Gruppenspiele in der Champions League startet. Mit Spielbeginn um 21 Uhr in der Königsklasse würde dies einen zeitlichen Rahmen für die Nachholpartien der Bundesliga darstellen. Die Spiele der Königsklasse sind von der UEFA geschützt und müssten daher in Bezug auf die Bundesliga-Nachholtermine Zugeständnisse machen bzw. gewisse Bedingungen aufstellen.


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