El-Mala-Transfer: Mit diesem Mittel wollte Brighton den Effzeh umstimmen

Said El Mala hätte den 1. FC Köln im Winter verlassen können. Nun sind weitere zum erneuten Angebot von Brighton & Hove Albion ans Licht gerückt.
Said El Mala dürfte den Effzeh früher oder später verlassen
Said El Mala dürfte den Effzeh früher oder später verlassen / Pau Barrena/GettyImages
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Er ist und bleibt eine der Entdeckungen der laufenden Saison: Said El Mala ist schon in seiner allersten Spielzeit in der Bundesliga alleiniger Topscorer des 1. FC Köln. Dass das 19-jährige Juwel die Geißböcke für viel Geld verlässt, ist längst eine Frage der Zeit. Die Gelegenheit dazu gab es nicht nur bereits im vergangenen Sommer, sondern auch während des zurückliegenden Wintertransferfensters.

Im Januar scheint Brighton & Hove Albion im Werben um El Mala stark aufs Gaspedal gedrückt zu haben. Zuletzt berichtete die Sport Bild von einem Winter-Angebot der Seagulls, das zwischen eine Ablöse von 25 bis 30 Millionen Euro umfasste. Noch dazu wäre dort auch El Malas älterer Bruder Malek El Mala mit einem Vertrag ausgestattet worden.

Brighton hätte El Mala nach Köln zurückverliehen

Wie Sky Sport nun berichtet, hatte sich Brighton noch eine weitere Maßnahme überlegt, um den Bundesligisten umzustimmen. Neben einer Weiterverkaufsgebühr in Höhe von zehn Prozent für den Effzeh hätten sie El Mala bis Saisonende an die Kölner zurückverliehen.

Dieses Angebot wurde bekanntermaßen von Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler abgelehnt, da der Verkauf im Winter unnötige Unruhe in den Verein gebracht hätte. Es wäre jedoch wenig verwunderlich gewesen, wenn der frühere Torwart das Angebot mit der Leih-Option doch noch überdacht hätte, schließlich hätte El Mala dadurch bis Sommer noch für den Effzeh spielen können.

Allerdings hätte das Ablösepaket den Kölner Wünschen so oder so nicht entsprochen. Schon jetzt liegt der Marktwert von El Mala laut transfermarkt.de bei 40 Millionen Euro. Sollte sich der U21-Nationalspieler in diesem Tempo weiterentwickeln, dürfte nach dieser Saison ein Transfer mit einer Ablöse jenseits dieser Summe möglich sein.

Trotz wohl zuletzt aufgetretener Spannungen zwischen El Mala und Trainer Lukas Kwasniok scheint sich El Mala in der Domstadt aber wohlzufühlen. Der Verein hat noch dazu alle Trümpfe in der Hand, schließlich ist im Vertrag des Spielers, der im vergangenen Jahr bis 2030 verlängert wurde, keine Ausstiegsklausel integriert worden.


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