El Mala-Hype geht weiter: Kwasniok über große Besonderheit des Kölner Shootingstars

Said El Mala kann weiterhin für Furore sorgen: Mit seinem Ausgleichstreffer gegen Werder Bremen rettete er dem 1. FC Köln spät noch einen Punkt.
Said El Mala vom 1. FC Köln
Said El Mala vom 1. FC Köln / Stuart Franklin/GettyImages
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Said El Mala kann auch 90 Minuten. Der Shootingstar des 1. FC Köln durfte am gestrigen Samstag erstmals über die volle Distanz spielen und avancierte dabei erneut zum Matchwinner des Effzeh. Zumindest sorgte sein später Ausgleichstreffer zum 1:1 (90.+1) für einen Punkt und verhinderte die bereits sicher geglaubte Niederlage an der Weser fast schon auf den letzten Drücker.

Bereits während der letzten Länderspielpause hatte Julian Nagelsmann dem 19-Jährigen bei dessen Abreise von der deutschen Nationalmannschaft mit auf den Weg gegeben, dass er sich jetzt in Köln durchsetzen und beweisen müsse und El Mala scheint die Hausaufgaben des Bundestrainers nicht auf die lange Bank schieben zu wollen - zur Freude der Kölner.

Der Kölner Held gegen Werder: El Mala-Hype geht weiter

Said El Mala nach seinem späten Ausgleichstreffer gegen Bremen
Said El Mala nach seinem späten Ausgleichstreffer gegen Bremen / Stuart Franklin/GettyImages

"Es ist immer wieder Wahnsinn, vor unseren Fans ein Tor zu machen."

Said El Mala

"Es ist immer wieder Wahnsinn, vor unseren Fans ein Tor zu machen“, freute sich Said El Mala nach seiner späten Punktrettung in Bremen, bei der er zusammen mit der Kölner Fankurve seinen Jubel genoss. Dass der Treffer erst so spät fiel gab dem Shootingstar allerdings nicht viel zu Denken. "Natürlich wünscht man sich, dass es schon früher klappt, aber solange es am Ende klappt und das eine unserer Waffen ist, warum nicht?“

Der Stimmung tat der Zeitpunkt des Treffers letztlich wohl keinen Abbruch – im Gegenteil. Mit dem späten Ausgleich kurz vor Spielende konnte El Mala den Kölner Anhang noch einmal richtig begeistern und mit einem Erfolgserlebnis in die Domstadt zurückkehren.

Kwasniok mit Sonderlob für El Mala

Lukas Kwasniok sorgt dafür, dass Said El Mala nicht abhebt - über seine Leistungen freut sich der Effzeh-Coach aber natürlich
Lukas Kwasniok sorgt dafür, dass Said El Mala nicht abhebt - über seine Leistungen freut sich der Effzeh-Coach aber natürlich trotzdem / Pau Barrena/GettyImages

"Dass er den Unterschied machen kann, ist allseits bekannt [...] in diesen Duellen ist er einfach schwer zu verteidigen."

Lukas Kwasniok über Said El Mala

Auch Kölns Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich nach Abpfiff erfreut über den Punkt an der Weser und lobte seinen Schützling in höchsten Tönen - wenngleich mit noch immer erhobenen und mahnendem Zeigefinger. "Zum Glück hat er uns das 1:1 beschert. Dass er den Unterschied machen kann, ist allseits bekannt. Wichtig ist aber auch, dass er den Willen hat, sich zu verbessern. Er hat heute sicher auch den Ball ein, zweimal zu häufig verloren. Aber in diesen Duellen ist er einfach schwer zu verteidigen.“

El Mala macht El Mala-Dinge

Said El Mala, der im Saisonverlauf bereits als temporeicher Dribbler mit Zug zum Tor auf sich aufmerksam gemacht hatte, zog auch gegen Werder von der linken Außenbahn in Richtung des Bremer Tores und schloss ab. Sein Torschuss wurde von Niklas Stark ins Tor abgefälscht – und El Mala lieferte erneut Grund zur Freude bei den Geißböcken. Für Köln und seinen neuen Prinzen darf es wohl gerne weiter so gehen.


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