Die WM 2026 ist ein Zusammentreffen der größten Stars in der Fußball-Szene. Nur ganz wenige Topstars wie beispielsweise Khvicha Kvaratskhelia, Robert Lewandowski oder Gianluca Donnarumma werden nicht dabei sein, wenn vom 11. Juni bis zum 19. Juli der Ball in den USA, Mexiko und Kanada rollt.
90min wirft einen Blick auf die Top-Elf der WM 2026. Dabei fällt auf, dass zwar einige Top-Nationen doppelt vertreten sind, aber auch Akteure aus weniger hoch gehandelten Ländern dabei sind.
Tor
Thibaut Courtois (Belgien): Zwar ist Courtois auch schon ein wenig in die Jahre gekommen, jedoch ist er wohl trotzdem der beste Torhüter der Welt. Seine Größe, seine blitzartigen Reflexe, seine Erfahrung auf Top-Niveau und seine Konstanz sind allesamt enorm wertvoll für Belgien. Mit Real Madrid hat Courtois alles gewonnen. Das Scheitern in der Königsklasse an den Bayern hätte Courtois ohne seine Verletzung vielleicht verhindern können.
Abwehr
Achraf Hakimi (Marokko): Der PSG-Star gehört seit Jahren zur absoluten Top-Klasse auf der Rechtsverteidiger-Position. Insbesondere sein Tempo und sein Offensivdrang machen ihn zu einer absoluten Waffe. Hakimi hat eine enorme Arbeitsrate und ist auch fußballerisch sehr stark. Möchte man minimale Defizite nennen, so sind diese am ehesten in der Defensive. Zudem ist er etwas verletzungsanfällig.
Willian Pacho (Ecuador): Zwar hat der Teamkollege von Hakimi noch nicht den ganz großen Namen, jedoch ändert das nichts an seiner enormen Klasse. Der Ex-Frankfurter hat seit seinem Wechsel von Frankfurt nach Paris vor zwei Jahren zweimal die Champions League gewonnen und strahlt eine enorme Ruhe und Abgeklärtheit aus. Hinzu kommt, dass er extrem athletisch und zweikampfstark ist und sicher im Spielaufbau ist. Pacho war auch ein Garant dafür, dass Ecuador in 18 Quali-Spielen nur fünf Tore kassiert hat.
Gabriel Magalhães (Brasilien): Der FC Arsenal stellt eine der besten Abwehrreihen der Welt, was ganz besonders mit Gabriel Magalhães zu tun hat. Gabriel tritt mit einer enormen Dominanz auf, ist zweikampfstark und in der Luft kaum zu besiegen. Trotz seiner Athletik weiß der Brasilianer auch jederzeit, wo er zu stehen hat und muss meist erst gar nicht in Laufduelle.
Nuno Mendes (Portugal): Auf dieser Position gibt es wohl kaum einen Zweifel. Nuno Mendes ist ein extrem dynamischer Linksverteidiger mit großer Geschwindigkeit und starker Offensivkraft. Nicht umsonst sind seine Scorer Jahr für Jahr herausragend. Mendes ist technisch stark und auch im Zweikampfverhalten sehr geschickt. Der PSG-Star ist für Portugal eine wahre Trumpfkarte.
Defensives Mittelfeld
Vitinha (Portugal): Der Stern von Vitinha ging erst so richtig in der vorletzten Saison auf. Betrachtet man die letzten beiden Jahre, ist der PSG-Star aber der verlässlichste und erfolgreichste zentrale Mittelfeldspieler der Welt. Vitinha ist das kreative Herz im Mittelfeld der Pariser und besitzt eine unglaubliche Passqualität und Spielintelligenz. Was oft ein wenig untergeht, ist die Tatsache, dass er auch enorm stark im Gegenpressing ist.
Declan Rice (England): Declan Rice ist nicht unbedingt spektakulär, dafür aber enorm wichtig für das Spiel des FC Arsenal und der Three Lions. Insbesondere in der Defensive kann er mit seinem Stellungsspiel und seiner Zweikampfstärke enorm viel abräumen und ist hauptverantwortlich für die Kompaktheit im Team. Rice spielt kaum mal einen Fehlpass und kann wuchtige Schüsse aus der Distanz loslassen. Zwar gibt es sicher kreativere und technisch feinere Fußballer, jedoch ist Rice ein enormer Teamplayer, der andere glänzen lassen kann.
Offensives Mittelfeld
Lamine Yamal (Spanien): Lamine Yamal ist erst 18 Jahre alt und trotzdem gefühlt schon relativ lange dabei. Der Barca-Star verkörperte schon im Alter von 16 Jahren Weltklasse-Niveau und ist seitdem weiter gereift. Es gibt kaum einen zweiten Spieler auf dem Planeten, der so stark dribbeln kann und eine solch außergewöhnliche Technik besitzt. Auch seine Effizienz ist enorm. In der abgelaufenen Saison hatte Yamal mit ein paar Verletzungen zu kämpfen. Der Spanier soll aber rechtzeitig zum Start fit sein.
Michael Olise (Frankreich): Michael Olise ist ein offensiver Alleskönner. Der Franzose ist unglaublich kreativ, dribbelstark und mit einem äußerst platzierten Schuss ausgestattet. Seine Saison mit dem FC Bayern war überragend, auch wenn er ausgerechnet im Rückspiel gegen PSG schwächelte. Sollte Frankreich Weltmeister werden, wäre er sogar ein ernstzunehmender Ballon-d‘Or-Kandidat.
Angriff
Kylian Mbappé (Frankreich): Sobald Kylian Mbappé am Ball ist, weiß man eigentlich schon, dass es brandgefährlich wird. Der Real-Star ist unwahrscheinlich schnell und extrem torgefährlich. Mbappé kann man eigentlich gar nicht über eine gesamte Spieldauer hinweg ausschalten und sobald es in ein Sprintduell geht, ist es eigentlich eh schon zu spät.
Harry Kane (England): Harry Kane spielt nicht ganz so spektakulär wie Mbappé, schießt aber mindestens genauso viele Tore. Der Bayern-Star hat einen fantastischen Schuss, einen ungeheuren Torriecher und ist kopfballstark. Zudem kann er seine Technik und Kreativität nutzen, um Mitspieler in Szene zu setzen. Obwohl Kane nicht mehr der jüngste und schnellste Spieler ist, ist er sich nie zu schade für Defensivarbeit und verteidigt oft auch nahe des eigenen Sechzehners. Ein echter Star und Teamplayer.
WM 2026: Die Topelf im Überblick
Courtois - Hakimi, Pacho, Gabriel, Mendes - Vitinha, Rice - Yamal, Olise - Mbappé, Kane
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