Der VfL Wolfsburg ist zum ersten Mal aus der Bundesliga abgestiegen und hat nach 29 Jahren den Klassenerhalt verpasst. In der Relegation unterlag man dem SC Paderborn, dem Drittplatzierten der 2. Bundesliga der vergangenen Saison, und muss nun den bitteren Gang zurück in die Zweitklassigkeit antreten.
Nun steht offenbar auch fest, mit welchem Trainer die Niedersachsen die kommende Spielzeit und damit das große Ziel des umgehenden Wiederaufstiegs angehen wollen.
Wie Sky-Reporter und Transferexperte Florian Plettenberg auf seinen Social-Media-Accounts verkündet, haben sich die Wölfe offenbar mit Tobias Strobl auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Sie sollen den 38-Jährigen vom SC Verl in die 2. Bundesliga lotsen. "DONE DEAL" schriebt Plettenberg zu dieser Meldung.
🚨💥 Tobias Strobl to VfL Wolfsburg - DONE DEAL ✔️
— Florian Plettenberg (@Plettigoal) June 2, 2026
Full agreements are now almost reached - including with Verl. A compensation fee will be paid. Only the final details remain. Signing scheduled.
The 38 y/o will become the new head coach of Wolfsburg and is tasked with leading… pic.twitter.com/DUSBzuwl9I
Der gebürtige Ingolstädter begann seine Trainerlaufbahn als Spielertrainer beim FC Pipinsried und arbeitete sich Stück für Stück nach oben. Auf seinem bisherigen Weg war Strobl unter anderem auch Trainer der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt, des FC Schweinfurt und der zweiten Mannschaft des FC Augsburg, ehe er zum SC Verl wechselte und in der 3. Liga für Aufsehen sorgte.
"Es sind nun fast alle Vereinbarungen getroffen – auch mit Verl. Es wird eine Entschädigungszahlung geleistet. Es sind nur noch die letzten Details zu klären. Die Unterzeichnung ist geplant", schrieb Plettenberg in einem Post auf seinem X-Account. Und weiter: "Der 38-Jährige wird neuer Cheftrainer von Wolfsburg und hat die Aufgabe, den Verein zurück in die Bundesliga zu führen."
Mutiger Wölfe-Schritt mit Strobl
Es ist durchaus ein überraschender Schritt des VfL Wolfsburg, mit einem auf diesem Niveau noch recht unerfahrenen Trainer ins Rennen zu gehen. Doch Strobl gilt als großes Trainertalent mit jede Menge Potenzial. In seinem Jahr in Verl hatte Stobl einen beeindruckenden Punkteschnitt von 1,86 Zählern pro Partie und landete am Ende auf dem sechsten Tabellenplatz und nur sechs Zähler entfernt von der Relegation zur 2. Bundesliga.
Zuletzt wurde die Mannschaft von Dieter Hecking trainiert, der den Abstieg jedoch nicht verhindern konnte. Hecking soll wohl andere Zügel der Wölfe übernehmen und auf den Sportchef-Posten wechseln.
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