Der BVB hat den nächsten vielversprechenden Deal unter Dach und Fach gebracht. Wie die Borussen offiziell bestätigten, kommt Joey Veerman aus Eindhoven und hat einen Vertrag bis 2031 in Dortmund unterschrieben. Der Deal soll den Bundesligisten laut Informationen von Sky zwischen 22 und 25 Millionen Euro gekostet haben.
Der zentrale Mittelfeldspieler hatte bereits vor der Unterschrift keinen Hehl daraus gemacht, dass er sich den Dortmundern gerne anschließen würde. "Wenn es so weit kommt, wäre das eine großartige Option für mich. Darauf habe ich jahrelang gewartet", hatte der Niederländer mit dem Verweis erklärt, dass sich der BVB aber beeilen müsse.
Veerman war bei der PSV in den letzten Jahren einer der prägenden Spieler und hat die Fäden im Mittelfeld gezogen und mit starken Pässen und Standardsituationen überzeugt. Der 27-Jährige dürfte beim BVB im zentralen Mittelfeld um den umkämpften Platz neben Felix Nmecha konkurrieren. Zu seinen Konkurrenten gehören folgerichtig vor allem Carney Chukwuemeka, Jobe Bellingham und Marcel Sabitzer, sollte dieser in Dortmund bleiben.
Neuzugang Veerman schließt eine Lücke im BVB-Kader
Veerman ist routinierter und der bessere Spielgestalter im Vergleich zu Chukwuemeka und Bellingham, körperlich allerdings weniger stark. Es sollte aber nicht ausgeschlossen werden, dass Kovac Nmecha, Veerman und zusätzlich einen aus Chukwuemeka und Bellingham aufstellt. Auf diese Weise hätte der BVB endlich ein ausgewogenes Gespann.
Klar ist, dass der 16-malige niederländische Nationalspieler eine zusätzliche Option abbildet und ein Spielertyp ist, den der BVB zuvor noch nicht im Kader hatte. Gewissermaßen kann man Veerman als verspäteten Groß-Nachfolger bezeichnen.
"Joey ist ein Spieler, der uns mit seinen Fähigkeiten enorm weiterhelfen wird. Wir haben einen Fokus unserer Transferaktivitäten in diesem Sommer bewusst auf das Mittelfeldzentrum gelegt, denn mit Pascal Groß und Salih Özcan haben wir seit Jahresbeginn zwei Spieler dort abgegeben – und mit Emre Can planen wir nach seiner Rückkehr zur Mannschaft in der Innenverteidigung", sagte BVB-Boss Lars Ricken.
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