Nachdem der BVB den wochenlangen Poker um Said El Mala ohne erfolgreichen Abschluss genervt abgebrochen hat, haben sich die Verantwortlichen schnell auf zwei neue Spieler fokussiert. Wie mehrere Medienberichte nahelegen, stehen die Dortmunder vor einem Transfer-Doppelpack.
Demnach sollen Joey Veerman (PSV Eindhoven) und Giannis Konstantelias (PAOK Saloniki) zum BVB stoßen – das Duo kostet zusammen knapp 50 Millionen Euro. Also in etwa die Summe, die die Schwarzgelben eigentlich für El Mala in die Hand nehmen wollten. Ein Ausrufezeichen des Vize-Meisters, der seinen Kader weiter aufrüstet!
"Borussia Dortmund ist auf alle Eventualitäten immer gut vorbereitet. Und ich glaube, wir haben was Gutes in petto", hatte BVB-Boss Carsten Cramer gegenüber Sky vielsagend angedeutet.
Was wird jetzt aus Sabitzer?
Für einen Spieler ist die Transfer-Offensive des BVB aber ein ziemlich schlechtes Zeichen: Marcel Sabitzer! Der Österreicher hatte im zentralen Mittelfeld mit Felix Nmecha, Jobe Bellingham und Carney Chukwuemeka ohnehin schon ordentliche Konkurrenz, die durch die Ankunft von Veerman weiter wächst. Und im offensiven Mittelfeld, wo Sabitzer notfalls auch agieren könnte, ist durch den Konstentelias-Transfer ebenfalls ein weiterer Kaderplatz vergeben.
Passend dazu werfen die Ruhr Nachrichten die Frage auf, was nun aus Sabitzer wird. Ein Spieler mit seiner Erfahrung und seinem Standing hat sicherlich wenig Lust, mit 32 Jahren regelmäßig die Ersatzbank zu drücken – genau das droht Sabitzer jedoch. Mit einem geschätzten Jahresgehalt von acht Millionen Euro verdient Sabitzer eigentlich zu viel für einen Reservisten. Gerade mit Blick auf sein Vertragsende 2027 darf man gespannt sein, welche Dynamiken seine Personalie in diesem Sommer noch nimmt.
Früher in diesem Sommer war Sabitzer bereits mit dem FC Bologna in Verbindung gebracht worden. Damals hatte die Bild jedoch berichtet, dass ein Wechsel zu den Italienern für den Österreicher nicht infrage komme – er würde lediglich bei einem Angebot aus Saudi-Arabien oder von einem Champions-League-Klub darüber nachdenken, den BVB zu verlassen. Logisch: Dort würde ebenfalls ein sattes Gehalt winken.
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